Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Das Monitoring der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) erfasst alle zwei Jahre die Häufigkeit, Formen und betroffenen Gruppen rassistischer Diskriminierung in der Schweiz. Es basiert auf umfangreichen Umfragen und Datenanalysen, die helfen, gesellschaftliche Trends und Problembereiche zu identifizieren. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für politische Massnahmen und öffentliche Sensibilisierung zu bieten.
Stillen in der Wohngruppe – Bindung oder Belastung?
Eine Mutter möchte ihr 8 Monate altes Kind auch während des Aufenthalts in einer stationären Wohngruppe weiter stillen. Während sie sich auf medizinische Empfehlungen beruft, stellt das Betreuungsteam kritische Fragen: Könnte die regelmäßige Anwesenheit der Mutter die Eingewöhnung erschweren? Führt dies zu Unruhe in der Gruppe? Welche Kinderrechte stehen hier im Mittelpunkt, und welche Argumente sprechen für oder gegen das Stillen in der Wohngruppe?
Stigmatisierende Kleiderwahl – Selbstausdruck ermöglichen oder schützen?
Ein achtjähriger Junge freut sich, sein „cooles“ T-Shirt von seinem großen Bruder in der Schule zu tragen – doch die Betreuungspersonen verbieten es. Ihre Sorge: Er könnte dadurch als Heimkind auffallen und stigmatisiert werden. Doch wo endet Fürsorge und wo beginnt die Einschränkung des persönlichen Ausdrucks? Und wann wirkt ein Heimaufenthalt diskriminierend?
Chancen geben oder Risiko vermeiden? Aufnahme eines Jugendlichen mit Vorgeschichte
Ein 17-jähriger Jugendlicher soll nach einem Klinikaufenthalt in eine offene Wohngruppe wechseln, doch das Betreuungsteam hat Bedenken. Er fiel in der Vergangenheit durch dominantes und aggressives Verhalten auf. Man befürchtet eine Gefährdung der in der Wohngruppe lebenden zurückhaltenden Personen. Gleichzeitig zeigte der Jugendliche in den letzten Monaten kein auffälliges Verhalten mehr. Ist es gerechtfertigt, ihm die Aufnahme trotzdem zu verweigern? Wie lassen sich Schutzinteressen der Gruppe und individuelle Chancen in Einklang bringen?
Zurück nach Hause? Wenn Fortschritt und Familie in Balance gebracht werden müssen
Wenn ein fünfjähriges Mädchen mit kognitiver Beeinträchtigung überfordert ist oder nicht bekommt, was es möchte, reagiert es mit Schreien, Weinen und Verweigerung. In der Wohneinrichtung hat es gelernt, mit Reizen besser umzugehen – doch nun wollen die Eltern es wieder nach Hause holen. Während die Fachpersonen den Wunsch verstehen, fragen sie sich: Wird das Mädchen weiterhin die Unterstützung bekommen, die es braucht? Und wie kann herausgefunden werden, was es selbst möchte, wenn es sich nicht eindeutig äußern kann?
Das Methoden-Set "Klischeefrei fängt früh an" hilft dabei, Geschlechterklischees in der frühkindlichen Bildung zu hinterfragen und aufzulösen. Es bietet praxisnahe Methoden, um Kindern eine offene, klischeefreie Wahrnehmung von Berufen, Identitäten und Interessen zu ermöglichen. Die spielerischen Methoden reichen von Erzähl- und Rollenspielen über kreative Gestaltungsprojekte bis hin zu Reflexionsübungen für Eltern und Fachkräfte.
Pädagogische Fachkräfte in Kitas und frühkindlicher Bildung – Umsetzung klischeefreier Erziehung.
Betreuungsfachpersonen und Kita-Leitungen – Integration einer geschlechtergerechten Pädagogik im Alltag.
Eltern – Hilfestellungen zur klischeefreien Erziehung zu Hause.
Ausbildungsstätten für pädagogische Berufe – Ergänzendes Material für die Fachausbildung.
Bildungspolitische Akteure – Orientierung für politische Massnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit im Bildungssektor.
Das Kartenspiel veranschaulicht, wie Menschen aufgrund von Äusserlichkeiten beurteilt werden und ähnliche Bilder im Kopf haben. Das Detektivteam versucht durch subjektive Hinweise, den Täter zu finden, während der Zeuge nur mit Ja oder Nein antworten darf. Spieler setzen sich spielerisch mit Vorurteilen auseinander und tauschen ihre Meinungen aus. Das Spiel eignet sich als Einstieg in das Thema Vorurteile und Klischees sowie für kritische Diskussionen.
Das Spiel richtet sich unter anderem an Lehrpersonen und Fachpersonen im Betreuungskontext.
Der Rechtsratgeber rassistische Diskriminierung ist eine Online-Ressource, die Betroffene, Beratungsstellen und Fachkräfte über rechtliche Möglichkeiten und alternative Wege informiert, um gegen rassistische Diskriminierung in der Schweiz vorzugehen. Er stellt die aktuelle Rechtslage dar, zeigt Handlungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. Arbeit, Bildung, Wohnen) auf und gibt Empfehlungen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung. Zudem enthält er ein Glossar zu wichtigen Begriffen und weiterführende Informationen für Beratungsstellen.
Dieses Medium richtet sich an verschiedene Zielgruppen:
Betroffene von rassistischer Diskriminierung – Erfahren, welche rechtlichen Schritte sie unternehmen können.
Beratungsstellen und Sozialarbeiter:innen – Unterstützung bei der Begleitung und Aufklärung von Betroffenen.
Jurist:innen und Fachkräfte im Bereich Antidiskriminierung – Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen und Praxisfälle.
Pädagogische Fachkräfte und Bildungseinrichtungen – Orientierung zu rechtlichen Fragen im Bildungsbereich.
Arbeitgeber:innen und Personalverantwortliche – Sensibilisierung und Prävention von Diskriminierung am Arbeitsplatz.
Der Inhalt ist praxisnah und enthält sowohl rechtliche Grundlagen als auch konkrete Empfehlungen zur Streitbeilegung.
Das Monitoring der Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) erfasst alle zwei Jahre die Häufigkeit, Formen und betroffenen Gruppen rassistischer Diskriminierung in der Schweiz. Es basiert auf umfangreichen Umfragen und Datenanalysen, die helfen, gesellschaftliche Trends und Problembereiche zu identifizieren. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für politische Massnahmen und öffentliche Sensibilisierung zu bieten.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützung beim Erkennen und Thematisieren von Rassismus im Bildungskontext
Sozialarbeiter:innen und Berater:innen: Verstehen der Betroffenengruppe und Entwicklung gezielter Unterstützungsmassnahmen
Politische Entscheidungsträger:innen und Behörden: Nutzung der Datenbasis für Gesetzesinitiativen und politische Strategien
Journalist:innen und Medienvertreter:innen: Fundierte Zahlen und Fakten für Berichterstattung über Rassismus in der Schweiz
Zivilgesellschaftliche Organisationen und Aktivist:innen: Empirische Grundlage für Kampagnen und Sensibilisierung
Der Inhalt ist wissenschaftlich fundiert, aber praxisnah aufbereitet, sodass er für unterschiedliche Zielgruppen anwendbar ist.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Stillen in der Wohngruppe – Bindung oder Belastung?
Praxissituation
In einer stationären Wohngruppe für Kleinkinder wird ein 8 Monate altes Kind betreut. Das Kind wurde zunächst für einen 3-monatigen Abklärungsaufenthalt ausserhalb der Familie untergebracht. Die Mutter des Kindes äussert den Wunsch, ihr Kind dreimal täglich zu stillen. Sie begründet dies mit den Empfehlungen der Kinderärztin, die betont, dass Stillen für die körperliche Entwicklung, die emotionale Nähe und eine stabile Mutter-Kind-Bindung von grosser Bedeutung ist. Die Betreuungspersonen der Wohngruppe stehen dem Anliegen der Mutter jedoch mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits haben sie Verständnis für den Wunsch der Mutter und ihre Argumentation. Andererseits äussern sie Bedenken: Könnte die regelmässige Anwesenheit der Mutter die Eingewöhnung des Kindes in die Wohngruppe erschweren? Könnte es durch die wiederkehrenden Besuche zu Unruhe in der Gruppendynamik kommen? Würden die zusätzlichen Besuche zu einem Mehraufwand für das Betreuungsteam führen? Um die Situation zu klären, berufen die pädagogische Leitung der Institution und das Betreuungsteam eine ausserordentliche Sitzung ein. In dieser Sitzung werden die verschiedenen Argumente abgewogen und ausführlich diskutiert.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Erfährt das Kind langfristige Benachteiligungen, wenn es während dem Abklärungsaufenthalt nicht regelmässig durch die Mutter gestillt werden kann?
Worin besteht hier das Kindesinteresse?
Welche kinderrechtskonformen Argumente gibt es, das Stillen nicht zu ermöglichen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Stigmatisierende Kleiderwahl – Selbstausdruck ermöglichen oder schützen?
Praxissituation
Ein achtjähriger Junge, der in einer stationären Wohngruppe lebt, zieht sich an für die Schule. Er wählt dafür eine bequeme Trainerhose und ein T-Shirt, das er von seinem älteren Bruder übernehmen durfte. Auf dem T-Shirt steht in grossen Buchstaben: «Ich mache, was ich will.» Er ist stolz auf das T-Shirt, da es bereits sein Bruder getragen hat und er endlich auch einmal ein cooles T-Shirt besitzt. Als der Junge zum Morgenessen in die Küche der Wohngruppe kommt, reagieren die Betreuungspersonen sofort: «Du kannst das nicht anziehen.» Die Betreuungsperson befürchtet, dass der Junge dadurch in der Schule negativ auffallen könnte und dadurch, als Heimkind stigmatisiert würde, was sie unbedingt vermeiden möchte. Die Betreuungsperson von Jungen, dass er seine Kleider wechseln geht und etwas Neutrales anzieht. Der Junge weigert sich und ist enttäuscht, da er sein neues T-Shirt gerne seinen Schulkamerad:innen zeigen wollte.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwiefern sind Betreuungspersonen in stationären Einrichtungen verantwortlich dafür, wie die Kinder der Wohngruppe angezogen sind und welche Einflussmöglichkeiten haben sie dabei?
Wie schätzt du die Befürchtung der Betreuungsperson ein, dass der Junge durch auffällige Kleidung als Heimkind stigmatisiert wird?
Kennst du Situationen, in denen ein Heimaufenthalt diskriminierend wirkt? Wenn ja: Wie kann die Diskriminierung verringert oder verhindert werden?
Was ändert sich in deinen Augen, wenn es um ein 15 jähriges Mädchen und ein bauch- und trägerfreies Shirt geht?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Chancen geben oder Risiko vermeiden? Aufnahme eines Jugendlichen mit Vorgeschichte
Praxissituation
In einer Institution steht der Einzug eines 17-jährigen Jugendlichen an, der nach einem Abklärungsaufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in die offene Wohngruppe für Lernende wechseln möchte. Dem Übertrittsbericht zufolge hat der Jugendliche in der Vergangenheit durch ein dominantes und aggressives Verhalten gegenüber Gleichaltrigen Aufmerksamkeit erregt. Aus medizinischer Sicht bestehen jedoch weder akuter Behandlungsbedarf noch eine Gefährdung für andere. Während seines sechsmonatigen Aufenthalts in der Klinik kam es weder intern noch extern zu auffälligem dominantem oder gewalttätigem Verhalten. Angesichts der schwierigen familiären Situation und der aktuellen Lage im Lehrbetrieb ist trotzdem eine engmaschige pädagogische Begleitung angedacht, die sowohl von dem Jugendlichen als auch von der zuständigen Behörde unterstützt wird. Das Betreuungsteam der Wohngruppe äussert jedoch Bedenken bezüglich der Aufnahme des Jugendlichen. Hauptsächlich geht es darum, dass in der aktuellen Belegung vorwiegend jüngere, eher zurückhaltende Personen leben. Die Fachpersonen befürchten, dass die bereits in der Wohngruppe lebenden Jugendlichen Schwierigkeiten haben könnten, sich gegen eine dominant auftretende Person zu behaupten. Zudem wird die Wohngruppenstruktur als nicht ausreichend schützend gegenüber möglichen gewaltsamen Auseinandersetzungen eingeschätzt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwiefern können und sollen Aufnahmen von neuen Klient:innen Rücksicht auf aktuelle Wohngruppen- Zusammensetzungen nehmen?
Ist es diskriminierend, einem Jugendlichen aufgrund seiner Vorgeschichte die Aufnahme in der Institution zu verweigern?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zurück nach Hause? Wenn Fortschritt und Familie in Balance gebracht werden müssen
Praxissituation
Ein fünfjähriges Mädchen hat eine kognitive Behinderung und daraus entspringende Verhaltensauffälligkeiten. Diese zeigen sich dadurch, dass das Mädchen bei Irritationen, Reizüberflutungen oder wenn es nicht das bekommt, was es möchte, mit starkem Schreien, Weinen und Verweigern weiterer Kommunikation reagiert. Die Eltern waren mit dem Verhalten überfordert. Deshalb wohnt das Mädchen seit rund einem halben Jahr in einer stationären Wohneinrichtung für Kinder mit kognitiven Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Mädchen blühte in der Wohneinrichtung auf und lernte dank der neuen klaren Struktur im Alltag Strategien kennen, die es in der Reizverarbeitung und Impulskontrolle unterstützen. Auch die Eltern nehmen den starken Fortschritt des Mädchens wahr und äussern den Wunsch, Schritte einzuleiten, dass das Mädchen wieder beständig bei ihnen lebt. Die Eltern schlagen auch vor, hierzu mit einer Familienbegleitung zu arbeiten. Die Betreuungspersonen sind sich unsicher; einerseits verstehen sie den Wunsch der Eltern und glauben, dass auch das Mädchen gerne mit ihren Eltern zusammen ist. Andererseits sehen sie jedoch auch den Fortschritt, den das Mädchen im Wohnheim gemacht hat und dass es sich hier wohlfühlt. Das Mädchen äussert seinen Willen hierbei nicht explizit, sondern stimmt derjenigen erwachsenen Person zu, die es gerade fragt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Worin besteht hier das Kindesinteresse? Welche Möglichkeiten gibt es, den Bedürfnissen der Eltern nachzukommen und die Entwicklung weiter zu fördern?
Wie kann ermittelt werden, was das Mädchen möchte, wenn es dies aufgrund der kognitiven Fähigkeiten nicht explizit äussern kann?