Dieses kurze Hilfsmittel zeigt ein Stufenmodell zur Partizipation von Kindern in pädagogischen Einrichtungen. Es behandelt die verschiedenen Ebenen von der Information über Mitbestimmung bis zur Selbstbestimmung der Kinder, und bietet Reflexionsanregungen zur eigenen pädagogischen Praxis.
Tagesablauf in der Kindertageseinrichtung und -Tagespflege
In diesem Kurzvideo geht es um die Mitbestimmung von kleineren Kindern im Tagesablauf in Kitas und anderen Betreuungsorganisationen. Es wird gezeigt, wie Kinder durch flexible Strukturen und symbolische Planungen stärker in Entscheidungen eingebunden werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstbestimmung und der Anpassung an das kindliche Zeitempfinden.
Das Video ist einer der Bestandteile des kostenlosen E-Learning-Kurses "Frühe Demokratiebildung" und der Arbeitshilfe "Kinderrechte stärken! Selbstevaluation zur Partizipation von Kindern in der Kindertagesbetreuung."
Raumgestaltung in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Video behandelt die Raumgestaltung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Es beleuchtet, wie Räume für Kinder gestaltet werden sollten, um deren individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, und wie Kinder aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden können. Zudem wird die Rolle von Spielmaterialien in der kindlichen Entwicklung thematisiert.
Bildung in der Kindertageseinrichtung und -tagespflege
Das Video vermittelt, wie Partizipation in der Kita dazu beiträgt, Bildungsprozesse eng mit den Interessen und Bedürfnissen der Kinder zu verknüpfen. Der Autor beschreibt anhand von praxisnahen Beispielen, wie Kinder durch Beteiligung ihre Problemlösungsfähigkeiten und Resilienz entwickeln. Es wird gezeigt, dass nur bedeutungsvolle und begeisternde Themen nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.
Zwischen Bindung und Belastung – Umgang mit elterlichem Kontakt
Ein vierjähriges Mädchen lebt nach einer Vernachlässigungserfahrung in einer Wohngruppe und entwickelt sich dort stabil. Doch nach den begleiteten Besuchen mit der Mutter zeigt sie auffällige Rückzugsreaktionen. Während Fachpersonen erste Bedenken äußern, stellt sich die schwierige Frage: Wie kann der Kontakt zur Mutter gestaltet werden, um sowohl die emotionale Stabilität des Kindes als auch das Recht auf familiäre Bindung zu gewährleisten?
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Ein sechsjähriger Junge genießt die Wochenenden bei seinen Eltern – doch beiläufige Erzählungen deuten auf Vernachlässigung hin. Das Betreuungsteam steht vor einer schwierigen Entscheidung: Sollten sofort Maßnahmen ergriffen werden oder würde eine vorschnelle Meldung das familiäre Verhältnis gefährden? Wie lassen sich Schutz und Bindung in Einklang bringen, und welche Verantwortung tragen Fachpersonen bei einem vagen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung?
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Eine 16-jährige Jugendliche will in ihrer Wohngruppe bleiben. Doch angetrieben von der Sorge um ihre suchtkranke Mutter verlässt sie nachts unerlaubt die Wohngruppe, was bereits polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Während die Institution den Schutzauftrag ernst nimmt, stellt sich die Frage: Wie kann auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen werden, ohne ihre Sicherheit zu gefährden? Und welche Verantwortung tragen die beteiligten Akteur:innen in diesem komplexen Spannungsfeld?
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Ein 14-jähriger Junge setzt grosse Hoffnungen in die jährliche Standortbestimmung: Er möchte wieder zu Hause leben. Doch während er den Raum verlässt, entscheiden die Erwachsenen über seine Zukunft. Zum Schutz der Eltern-Kind-Beziehung erhält er nur vage Antworten, als er nach Begründungen fragt. Wie viel Transparenz braucht Partizipation, und wie können Fachpersonen Kinderrechte und Schutzinteressen in Einklang bringen?
Dieses kurze Hilfsmittel zeigt ein Stufenmodell zur Partizipation von Kindern in pädagogischen Einrichtungen. Es behandelt die verschiedenen Ebenen von der Information über Mitbestimmung bis zur Selbstbestimmung der Kinder, und bietet Reflexionsanregungen zur eigenen pädagogischen Praxis.
Dieses Medium richtet sich besonders an:
Fachpersonen der Betreuung: Zur Verbesserung der Partizipation in Kitas und anderen Betreuungsorganisationen
Leitungspersonen: Um Konzepte zur Selbstbestimmung und Mitbestimmung von Kindern zu implementieren.
Der Inhalt ist praxisorientiert, bietet jedoch auch einen theoretischen Rahmen für die Reflexion des eigenen Handelns.
In diesem Kurzvideo geht es um die Mitbestimmung von kleineren Kindern im Tagesablauf in Kitas und anderen Betreuungsorganisationen. Es wird gezeigt, wie Kinder durch flexible Strukturen und symbolische Planungen stärker in Entscheidungen eingebunden werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstbestimmung und der Anpassung an das kindliche Zeitempfinden.
Das Video ist einer der Bestandteile des kostenlosen E-Learning-Kurses "Frühe Demokratiebildung" und der Arbeitshilfe "Kinderrechte stärken! Selbstevaluation zur Partizipation von Kindern in der Kindertagesbetreuung."
Das Video richtet sich an Fachpersonen der professionellen Betreuung und Leitungspersonen von Kitas und Betreuungsorganisationen. Es unterstützt bei der Gestaltung eines kindgerechten Tagesablaufs, der auf Partizipation und Selbstbestimmung basiert. Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet wertvolle Ansätze für den Umgang mit Kindern im Kita- und allgemeinen Betreuungsalltag.
Das Video behandelt die Raumgestaltung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Es beleuchtet, wie Räume für Kinder gestaltet werden sollten, um deren individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, und wie Kinder aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden können. Zudem wird die Rolle von Spielmaterialien in der kindlichen Entwicklung thematisiert.
Dieses Medium ist besonders nützlich für:
Kita-Leitungen: Es unterstützt sie dabei, partizipative Ansätze in die Raumgestaltung einzubringen und die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen.
Pädagogische Fachkräfte: Es hilft bei der Gestaltung kindgerechter Räume, die zur Förderung der individuellen Entwicklung beitragen
Tagespflegepersonen: Sie erfahren, wie sie ihre privaten Räume so gestalten können, dass sich die Kinder darin wohlfühlen.
Das Video vermittelt, wie Partizipation in der Kita dazu beiträgt, Bildungsprozesse eng mit den Interessen und Bedürfnissen der Kinder zu verknüpfen. Der Autor beschreibt anhand von praxisnahen Beispielen, wie Kinder durch Beteiligung ihre Problemlösungsfähigkeiten und Resilienz entwickeln. Es wird gezeigt, dass nur bedeutungsvolle und begeisternde Themen nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.
Dieses Medium richtet sich an Betreuungsfachpersonen, Kita-Leitungen und pädagogische Fachkräfte. Es ist besonders hilfreich für diejenigen, die den Bildungsalltag kindgerechter und partizipativer gestalten möchten. Praktische Ansätze zur Förderung von Problemlösungskompetenz und Resilienz der Kinder stehen im Mittelpunkt, was dieses Medium praxisorientiert und umsetzungsnah macht.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Bindung und Belastung – Umgang mit elterlichem Kontakt
Praxissituation
Auf der sozialpädagogischen Wohngruppe Arthur wird ein 4-jähriges Mädchen platziert mit dem Zuweisungsgrund der Vernachlässigung. Die Mutter des Mädchens ist von einer psychischen Krankheit betroffen und begibt sich mit der Platzierung der Tochter freiwillig in eine stationäre Therapie, welche eine 3-monatige Abklärungsphase beinhaltet, in der sie ihre Tochter nur virtuell sehen kann. Die 4- Jährige integriert sich in dieser Zeit gut in die Gruppe, wirkt fröhlich und in ihrer Entwicklung stabil. Nach der Abklärungsphase werden begleitete Treffen zwischen Mutter und Tochter durchgeführt. Die Fachpersonen beobachten, dass sich das Mädchen jeweils nach den Besuchen zurückzieht, eher ängstlich wirkt und einige Tage braucht, um sich wieder im Wohngruppenalltag zurechtzufinden. Da sich dieses Verhalten auch nach weiteren begleiteten Besuchen zeigt, äussern erste Fachpersonen Bedenken, da das Mädchen emotional belastet wirkt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist das Kindesinteresse?
Welche Massnahmen können ergriffen werden, um das Mädchen und die Mutter bei ihren Besuchen zusätzlich zu unterstützen?
Welche Gründe können in diesem Fall dafürsprechen, den Kontakt zur Mutter weiterhin zu unterstützen, obwohl dieser das Mädchen zu belasten scheint?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt in einer stationären Wohngruppe und verbringt die Wochenenden, wie mit der Beistandsperson und der Institution vereinbart, bei seinen Eltern. Die Übergaben verlaufen zuverlässig und die Eltern wirken liebevoll, interessiert und verlässlich. Der Junge freut sich immer sehr auf das Wochenende. Neu berichtet der Junge jedoch beiläufig von Vorfällen zu Hause, die auf Vernachlässigung hindeuten: Er sei ungewöhnlich lange allein zu Hause gewesen, habe keine regelmässigen Mahlzeiten erhalten und sich häufig unbeaufsichtigt und lange draussen aufgehalten. Die Berichte wirken zerstückelt und unzusammenhängend. Das Betreuungsteambespricht dies in einer Sitzung und zeigt sich überrascht über die Vielzahl potenzieller Hinweise auf Vernachlässigung. Dennoch entscheidet das Team, vorerst keine Meldung an die zuständige Behörde zu machen. Die Begründung: Zum einen reichen die bisherigen Aussagen des Kindes allein nicht aus, um eine Gefährdung klar zu belegen. Zum anderen besteht die Befürchtung, dass die Eltern negativ auf das Kind reagieren könnten, falls sie erfahren, dass es solche Details auf der Wohngruppe geteilt hat.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist hier höher zu gewichten: der Schutz vor einer allfälligen Vernachlässigung oder die Ermöglichung der Beziehung zwischen Kind und Eltern im Rahmen von Wochenenden zu Hause, welche der Junge grundsätzlich sehr geniesst?
Inwiefern habe ich als Fachperson eine Meldepflicht, wenn ein Verdacht auf eine mögliche Kindswohlgefährdung vorliegt?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Praxissituation
Eine 16-jährige Jugendliche lebt seit zwei Jahren auf der Wohngruppe Mond in einer offenen stationären Unterbringung. Zwischen der zuweisenden Behörde, den Eltern und der Wohngruppe besteht eine Vereinbarung, die Platzierung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, also über das 18. Lebensjahr hinaus, fortzuführen. Alle Beteiligten, insbesondere die Jugendliche selbst, tragen diesen Entscheid mit. In den letzten Wochen spitzt sich die Situation jedoch zu. Die Jugendliche verlässt die Wohngruppe zunehmend ohne Absprache, was die Betreuenden vor grosse Herausforderungen stellt. Mehrmals kehrt sie über Nacht nicht zurück in die Institution, was bereits zweimal zur polizeilichen Ausschreibung geführt hat. Trotz dieser Vorfälle signalisiert die Jugendliche weiterhin den Wunsch, auf der Wohngruppe zu bleiben und sich an die vereinbarten Regeln zu halten. Der Hintergrund ihrer Entweichungen ist aus ihrer Sicht: Der erneut hohe Suchtkonsum ihrer Mutter bereitet ihr grosse Sorgen. Während ihrer Abwesenheiten sucht sie jeweils ihre Mutter, möchte sich vergewissern, dass es ihr gut geht, und bringt sie gegebenenfalls nach Hause oder betreut sie. Aus Sicht der Institution sind die Entweichungen nicht tragbar, da das Risiko zu hoch ist. Ein Abbruch der Begleitung steht im Raum.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du, dem Schutzauftrag der Institution und gleichzeitig den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden? Welche Verantwortungen schreibst du den Akteur:innen Eltern (Mutter), zuweisende Behörde, Wohngruppe und Institution zu?
Welche Prognose stellst du in Bezug auf die Entwicklung der Jugendlichen bei einem Abbruch der Platzierung?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Praxissituation
In der Wohngruppe Luna finden jährlich Standortbestimmungssitzungen statt, um die Entwicklung und die Perspektiven der Jugendlichen zu besprechen. Zunächst legen die Jugendlichen ihre Sicht auf das vergangene Jahr dar und teilen ihre Einschätzungen sowie Wünsche mit. Danach verlassen sie den Raum, während die Erwachsenen die Situation diskutieren. Für den abschliessenden Teil kommen die Jugendlichen wieder hinzu und werden über die im Hauptteil getroffenen Entscheidungen informiert. In der Sitzung eines 14-jährigen Jungen beschreibt dieser, dass er im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht und alle gemeinsam vereinbarten Ziele erreicht hat. Er betont, dass er jetzt wieder zu Hause bei seinen Eltern leben möchte. Auch die Eltern bestätigen in diesem Moment, dass sie offen dafür wären. Nachdem der Junge den Raum verlassen hat, besprechen die Eltern, die Beistandsperson, die Bezugsperson der Wohngruppe und die Therapeutin die Situation. Während der Diskussion wird klar, dass sich die Eltern noch nicht bereit fühlen, ihren Sohn wieder vollständig zu Hause aufzunehmen. Es wird daher vereinbart, dass der Junge nicht über die einzelnen Positionen und Argumente informiert wird, die während des Gesprächs ausgetauscht wurden. Am Ende der Sitzung wird dem Jungen mitgeteilt, dass er noch ein weiteres Jahr in der Wohngruppe bleiben wird. Der Junge reagiert sichtlich enttäuscht und fordert von den Anwesenden eine detaillierte Erklärung. Er möchte die einzelnen Argumente der Erwachsenen verstehen und erfahren, wie der Entscheidungsprozess zustande gekommen ist. Die Bezugsperson der Wohngruppe und die Eltern antworten ihm jedoch nur oberflächlich. Sie begründen ihre Entscheidung hauptsächlich damit, dass sich alle Erwachsenen einig seien. Der Junge wirkt frustriert und unzufrieden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie beurteilst du das Vorgehen der Fachpersonen, zum Schutz der Eltern- Kind- Beziehung dem Jungen nicht offenzulegen, dass seine Eltern noch nicht bereit für eine Rückplatzierung sind?
Inwieweit erachtest du es als zielführend, dass Kinder und Jugendliche am Entscheidungsprozess in der Standortbestimmung anwesend sind?