Kidimo-App: Begleitmaterial für Fachpersonen im Kindesschutz und in der ausserschulischen Arbeit mit Kindern
Die KIDIMO-App ist ein interaktives digitales Hilfsmittel zur Vermittlung von Kinderrechten. Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren lernen in drei spielerischen Welten über ihre Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte. Die App wurde gemeinsam mit Kindern entwickelt und ist auf Tablets und Computern nutzbar. Das Begleitmaterial beinhaltet Anregungen zur Nutzung von KIDIMO anhand von exemplarischen Handlungsanlässen im Kinderschutz und in der ausserschulischen Arbeit mit Kindern.
Die Partizipationsleiter beschreibt neun Stufen der Beteiligung von Jugendlichen in Entscheidungsprozessen, die von Fremdbestimmung bis zur vollständigen Selbstverwaltung reichen. Sie zeigt auf, wie Erwachsene und Jugendliche zusammenarbeiten können, um Partizipation zu fördern. Das Hilfsmittel hilft Pädagogen, politischen Bildnern und Fachkräften, die Tiefe der Beteiligung zu verstehen und anzuwenden.
Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die kindliche Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter und widmet sich sowohl den normalen Entwicklungsphasen als auch möglichen Störungen. Es vermittelt praxisnahes Wissen, das auf der Forschung basiert, und zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Entwicklungsprobleme frühzeitig erkannt und adressiert werden können. Das Werk ist durch seine verständliche Sprache und die anschaulichen Illustrationen und Tabellen sowohl für Fachkräfte als auch für interessierte Eltern geeignet.
Materialien zur Unterstützten Kommunikation – Eine umfassende Einführung
Dieses Medium bietet eine umfassende Einführung in die Unterstützte Kommunikation (UK) und beschreibt, welche Kommunikationshilfen – sowohl elektronisch als auch nichtelektronisch – für Menschen mit eingeschränkter Lautsprache zur Verfügung stehen. Es werden Methoden und Hilfsmittel vorgestellt, die sowohl körpereigene als auch technische Lösungen umfassen, darunter Augensteuerungen und Sprachausgabegeräte.
Weihnachtszeit in der Kita – zwischen Festfreude und Erschöpfung
In der Kita Sonnenschein führt ein voller Weihnachtszeitplan bei einem vierjährigen Jungen zu Müdigkeit und Gereiztheit. Trotz der festlichen Stimmung und pädagogisch wertvollen Angebote erkennt die Gruppenleitung den Bedarf nach mehr Ruhe. Doch wie kann ein Tagesprogramm gestaltet werden, das sowohl den Entwicklungszielen als auch den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird?
Mittagsruhe oder Spielzeit? – ein Balanceakt zwischen Elternwunsch und kindlicher Aktivität
In der Kita Regenbogen sorgt ein aktives dreijähriges Mädchen während der Mittagsruhezeit für Unruhe, da es nicht schlafen möchte. Die Eltern bestehen jedoch darauf, dass das Kind regelmäßig Mittagsschlaf hält. Wie kann die Kita den Wunsch der Eltern berücksichtigen und gleichzeitig den individuellen Bedürfnissen des Mädchens gerecht werden, ohne die anderen Kinder zu stören? Dieses Praxisbeispiel stellt die Frage, wie alternative Strategien gefunden werden können, um die Ruhezeit für alle Kinder angenehm zu gestalten. Reflexionsfragen laden dazu ein, mögliche Lösungen zu entwickeln.
Inklusion trotz Hürden – gemeinsames Lernen und Spielen in der Kita
Ein vierjähriger Junge mit einer körperlichen Beeinträchtigung und Entwicklungsverzögerung steht in der Kita Laterne vor großen Herausforderungen: Er möchte aktiv am Gruppenleben teilnehmen, benötigt jedoch individuelle Unterstützung, die aufgrund des Personalmangels nur begrenzt möglich ist. Wie kann dennoch sichergestellt werden, dass er sich nicht ausgeschlossen fühlt und die Inklusion gelingt? Dieses Praxisbeispiel wirft zentrale Fragen zur Förderung von Vielfalt und zur Entwicklung kreativer Lösungen für eine inklusive Umgebung auf.
Sichtbarkeit und Teilhabe – ein Junge mit Trisomie 21 im Kita-Alltag
In der Kita-Gruppe Klee wird festgestellt, dass von einem zweijährigen Jungen mit Trisomie 21 kaum Fotos vorhanden sind, die beim Elternanlass gezeigt werden könnten. Aus Angst vor möglichen diskriminierenden Äußerungen wird beschlossen, keine Fotos des Jungen zu präsentieren. Doch wie kann Teilhabe und Sichtbarkeit gefördert werden, ohne den Jungen zu benachteiligen? Dieses Praxisbeispiel lädt zur Reflexion über den Umgang mit Inklusion und Würde im Kita-Alltag ein.
Die KIDIMO-App ist ein interaktives digitales Hilfsmittel zur Vermittlung von Kinderrechten. Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren lernen in drei spielerischen Welten über ihre Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte. Die App wurde gemeinsam mit Kindern entwickelt und ist auf Tablets und Computern nutzbar. Das Begleitmaterial beinhaltet Anregungen zur Nutzung von KIDIMO anhand von exemplarischen Handlungsanlässen im Kinderschutz und in der ausserschulischen Arbeit mit Kindern.
Diese App richtet sich an Fachkräfte im Kindesschutz, Sozialarbeiter:innen und Pädagog:innen, die Kindern ihre Rechte verständlich und spielerisch vermitteln wollen. Sie unterstützt die Arbeit in Kindertagesstätten, Schulen und der offenen Kinder- und Jugendarbeit, indem sie praktische Anwendungsbeispiele zur Förderung der Kinderrechte bietet.
Die Partizipationsleiter beschreibt neun Stufen der Beteiligung von Jugendlichen in Entscheidungsprozessen, die von Fremdbestimmung bis zur vollständigen Selbstverwaltung reichen. Sie zeigt auf, wie Erwachsene und Jugendliche zusammenarbeiten können, um Partizipation zu fördern. Das Hilfsmittel hilft Pädagogen, politischen Bildnern und Fachkräften, die Tiefe der Beteiligung zu verstehen und anzuwenden.
Das Hilfsmittel ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte: Es hilft ihnen, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Alltag zu fördern.
Leiter:innen von Jugendeinrichtungen: Unterstützt die Integration von demokratischen Entscheidungsprozessen in die Arbeit mit Jugendlichen.
Lehrer:innen: Ermöglicht eine vertiefte Diskussion über Partizipation im Rahmen der politischen Bildung.
Politische Bildner:innen: Bietet eine Grundlage für die Vermittlung von Partizipationskonzepten.
Es ist ein praktisch orientiertes Werkzeug, das direkt in pädagogischen und bildnerischen Kontexten anwendbar ist.
Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die kindliche Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter und widmet sich sowohl den normalen Entwicklungsphasen als auch möglichen Störungen. Es vermittelt praxisnahes Wissen, das auf der Forschung basiert, und zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Entwicklungsprobleme frühzeitig erkannt und adressiert werden können. Das Werk ist durch seine verständliche Sprache und die anschaulichen Illustrationen und Tabellen sowohl für Fachkräfte als auch für interessierte Eltern geeignet.
Das Buch ist besonders hilfreich für:
Pädiater:innen und Entwicklungspädiater:innen: Es hilft dabei, ein umfassendes Verständnis für die Entwicklungsphasen und -störungen von Kindern zu erlangen und ermöglicht eine differenzierte Diagnose.
Betreuungsfachpersonen und Pädagog:innen: Unterstützt sie dabei, Entwicklungsabweichungen frühzeitig zu erkennen und die richtige Förderung zu bieten.
Psycholog:innen und Therapeut:innen: Bietet tiefere Einblicke in die psychologische und motorische Entwicklung und unterstützt bei der Wahl therapeutischer Massnahmen.
Eltern und Bezugspersonen: Hilft, das Verhalten ihrer Kinder besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
Dieses Medium bietet eine umfassende Einführung in die Unterstützte Kommunikation (UK) und beschreibt, welche Kommunikationshilfen – sowohl elektronisch als auch nichtelektronisch – für Menschen mit eingeschränkter Lautsprache zur Verfügung stehen. Es werden Methoden und Hilfsmittel vorgestellt, die sowohl körpereigene als auch technische Lösungen umfassen, darunter Augensteuerungen und Sprachausgabegeräte.
Dieses Medium ist besonders relevant für:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützt bei der Implementierung von UK-Methoden.
Logopäd:innen: Hilft bei der Beratung und dem Einsatz von Hilfsmitteln.
Pflegekräfte und Therapeut:innen: Bietet praxisnahe Anleitungen zur Förderung der Kommunikation.
Familienangehörige: Ermöglicht besseres Verständnis der Kommunikationsmöglichkeiten.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Hilfsmittel für den Alltag.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Weihnachtszeit in der Kita – zwischen Festfreude und Erschöpfung
Praxissituation
Die Kita Sonnenschein bietet den Kindern viele Lernangebote und Aktivitäten. Ein vierjähriger Junge nimmt begeistert an allen Aktivitäten teil. Kurz vor Weihnachten steht ein besonders voller Tag auf dem Programm: Am Vormittag gestalten die Kinder Weihnachtsgeschenke in einer Bastelstunde, gefolgt von einer Musikstunde, in der die Weihnachtslieder für den Elternanlass geübt werden. Nach dem Mittagessen gibt es eine Vorlesestunde mit einer Weihnachtsgeschichte. Während dieser Stunde schliesst der Junge immer wieder die Augen und wirkt erschöpft und unaufmerksam. Die Gruppenleitung erinnert sich, dass der Junge in den vergangenen Tagen kaum Zeit für Ruhe und Erholung hatte, da der Tagesablauf derzeit sehr straff organisiert ist.
Obwohl die Gruppenleitung die Bedürfnisse des Jungen erkennt, stösst sie auf organisatorische Grenzen: Der Tagesablauf ist aufgrund der Weihnachtsaktivitäten festgelegt und wird sowohl von der Leitung als auch von den Eltern unterstützt. Die festlichen Angebote gelten als wichtig für die Entwicklung der Kinder und werden von den Familien sehr geschätzt. Zusätzlich erschweren die begrenzten Räumlichkeiten und die personellen Ressourcen die Möglichkeit für individuelle Ruhezeiten einzelner Kinder.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und wieso?
Wie kann ein ausgewogenes Tagesprogramm gestaltet werden, das sowohl pädagogische Anforderungen erfüllt als auch den individuellen Bedürfnissen der Kinder nach Ruhe, Erholung und eigenem Tempo gerecht wird?
Der Junge macht begeistert mit. Was ist wichtiger: Sein Wille mitzumachen oder das von aussen erkannte Bedürfnis nach Ruhe und Erholung?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Mittagsruhe oder Spielzeit? – ein Balanceakt zwischen Elternwunsch und kindlicher Aktivität
Praxissituation
In der Kita Regenbogen gibt es eine feste Mittagsruhezeit, in der alle Kinder die Möglichkeit haben, sich auszuruhen oder zu schlafen. Die Eltern eines dreijährigen Mädchens bestehen darauf, dass es regelmässig seinen Mittagsschlaf macht, da sie der Meinung sind, dass es diese Ruhezeit für seine Entwicklung dringend benötigt und zu Hause ebenfalls regelmässig einen Mittagsschlaf hält. Das Mädchen hingegen ist ein sehr aktives Kind, das nur selten müde ist und lieber spielen oder sich bewegen möchte. Jeden Tag, wenn es Zeit für den Mittagsschlaf ist, wird das Mädchen mit den anderen Kindern in den Ruheraum gebracht. Dort zeigt es jedoch deutlich, dass es nicht schlafen möchte: Es wird unruhig, singt vor sich hin, steht immer wieder auf und versucht, mit den anderen Kindern zu sprechen oder Spiele zu initiieren. Dies führt dazu, dass die anderen Kinder, die tatsächlich schlafen möchten, gestört werden. Sie werden ebenfalls laut und unruhig, teilweise fliessen Tränen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und wieso?
Wie können die Bedürfnisse und Wünsche der Eltern respektiert, und gleichzeitig sichergestellt werden, dass die individuellen Bedürfnisse des Kindes, wie im Fall des Mädchens, berücksichtigt werden?
Was dürfen Eltern für ihre Kinder überhaupt entscheiden?
Welche alternativen Strategien oder Aktivitäten können angeboten werden, um die Energie und Aktivität des Mädchens während der Mittagsruhezeit zu kanalisieren, ohne die anderen Kinder, die tatsächlich schlafen möchten, zu stören?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Inklusion trotz Hürden – gemeinsames Lernen und Spielen in der Kita
Praxissituation
Ein vierjähriger Junge besucht die Kita Laterne. Er lebt mit einer körperlichen Beeinträchtigung und einer Entwicklungsverzögerung. Während die Gruppe fröhlich rennt, klettert oder an komplexen Bastelprojekten arbeitet, benötigt der Junge häufig individuelle Unterstützung und angepasste Materialien, um mitmachen zu können. Seit seinem Eintritt in die Kita vor eineinhalb Jahren bemühen sich die Betreuenden, ihn bestmöglich zu integrieren und seine Selbstständigkeit zu fördern. Mit zunehmendem Alter werden die Unterschiede zwischen seinen Fähigkeiten und denen der anderen Kinder jedoch immer deutlicher. Die Kita steht vor der Herausforderung, den Jungen in die Gruppenaktivitäten einzubinden, ohne dass er sich ausgeschlossen fühlt oder die anderen Kinder in ihrem Spiel und Lernen eingeschränkt werden. Erschwert wird die Situation durch den akuten Personalmangel in der Kita. Es fehlen ausreichend Fachkräfte, um dem Jungen die notwendige individuelle Unterstützung zu bieten und gleichzeitig die Bedürfnisse der anderen Kinder zu erfüllen. Die Betreuenden müssen häufig Kompromisse eingehen, was zur Folge hat, dass der Junge nicht immer die Förderung und Unterstützung erhält, die er braucht, um seine Selbstständigkeit weiterzuentwickeln.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und wieso?
Wie kann sichergestellt werden, dass der Junge aktiv an den Gruppenaktivitäten teilnehmen kann, ohne sich ausgeschlossen zu fühlen?
Welche kreativen Ansätze oder Kooperationen könnten entwickelt werden, um den Personalmangel zu kompensieren und gleichzeitig eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Kinder aktiv und gleichberechtigt an den Aktivitäten teilnehmen können?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Sichtbarkeit und Teilhabe – ein Junge mit Trisomie 21 im Kita-Alltag
Praxissituation
Ein zweijähriger Junge mit Trisomie 21 besucht die Gruppe Klee in einer Kindertagesstätte. Die Betreuungspersonen in der Kita machen regelmässig ein paar Fotos von den Kindern während verschiedenen Aktivitäten, um sie am Elternanlass zu teilen. Diese Fotos werden später auch für eine persönliche Dokumentation der Kinder verwendet, die den Kindern bei Austritt aus der Kita als Geschenk übergeben wird. Bei der Vorbereitung des Elternanlasses merken die Betreuenden, dass vom Jungen kaum Fotos des letzten Jahres vorhanden sind. Sie erklären sich dies damit, dass er sich aufgrund seiner Behinderung oft zurückzieht und gar nicht an den Aktivitäten teilnehmen will. Sie haben auch den Eindruck, dass sich der Junge nicht gern fotografieren lässt und deshalb auf den vereinzelten Fotos, die sie von ihm haben, unvorteilhaft erscheint. Die Betreuenden befürchten, dass am Elternanlass beim Zeigen von unvorteilhaften Fotos des Jungen diskriminierende Äusserungen gemacht würden. Sie beschliessen deshalb, keine weiteren Fotos des Jungen zu machen und am Elternanlass auch keine von ihm zu zeigen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und wieso?
Inwiefern ist es für das Kind diskriminierend oder allenfalls berechtigt, unter diesen Bedingungen keine Fotos am Elternanlass zu zeigen?
Welche Strategien können entwickelt werden, um den Jungen besser in die Gruppenaktivitäten zu integrieren und seine Teilnahme zu fördern, sodass er sich wohler fühlt und häufiger an kreativen Aktivitäten teilnimmt?