Digital dabei! - Menschen mit einer geistigen Behinderung im Umgang mit digitalen Medien begleiten
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Prävention von Grenzverletzungen und sexueller Ausbeutung
Dieser Leitfaden unterstützt Organisationen dabei, präventive Massnahmen gegen Grenzverletzungen und sexuelle Ausbeutung zu entwickeln und zu implementieren. Die Themen reichen von der Einordnung unterschiedlicher Vorfallsschweregrade bis hin zu konkreten Massnahmen wie Personal- und Krisenmanagement. Mit Vorlagen und Handlungsanweisungen dient der Leitfaden als umfassendes Nachschlagewerk für Institutionen, die eine Kultur der Achtsamkeit fördern möchten.
Diskriminierendes Vorenthalten von Informationen oder effiziente Kommunikation?
Ein sechsjähriger Junge mit Zerebralparese verbringt die Wochenenden bei seinen Eltern, die nur wenig Deutsch sprechen. Bei den Übergabegesprächen werden ihnen deshalb nur selektiv Informationen vermittelt. Doch wie kann sichergestellt werden, dass die Eltern trotzdem alle wichtigen Informationen über ihr Kind erhalten? Und welche Möglichkeiten gibt es, Sprachbarrieren zu überwinden?
Ein Missgeschick mit Folgen – Umgang mit kulturellen Ernährungsregeln
In der Tagesschule Bergen isst ein Mädchen aus kulturellen Gründen kein Schweinefleisch. Durch ein Versehen wird ihm dennoch ein Gericht mit Schweinefleisch serviert. Die Betreuungspersonen entscheiden, das Mädchen und seine Eltern nicht zu informieren, um Schuldgefühle zu vermeiden. Doch ist diese Entscheidung richtig? Wie kann die Tagesschule mit solchen Situationen sensibel und transparent umgehen? Dieses Praxisbeispiel regt zur Reflexion über Ehrlichkeit, Respekt gegenüber kulturellen Werten und präventive Maßnahmen an. Reflexionsfragen helfen, faire und verantwortungsvolle Lösungen zu finden.
Anmeldung im Sportverein – Wunscherfüllung oder Schutz vor Diskriminierung?
Ein elfjähriges Mädchen mit einer Gehbehinderung träumt davon, professionelle Handballspielerin zu werden und möchte einem regulären Verein beitreten. Doch ihre Betreuungsperson verbietet es aus Sorge, dass sie dort gehänselt werden könnte, und empfiehlt stattdessen ein spezielles Angebot für Kinder mit Beeinträchtigungen. Ist es gerechtfertigt, ihr diesen Wunsch zu verwehren?
Ein 16-jähriger Jugendlicher mit Autismusspektrumsstörung möchte mit seiner Wohngruppe in den Europapark fahren. Doch aus Sorge vor möglichen Reizüberflutungen und seinem herausfordernden Verhalten entscheiden die Betreuungspersonen, ihn vom Ausflug auszuschließen. Doch ist diese Entscheidung gerechtfertigt oder stellt sie eine Form der Diskriminierung dar?
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Eltern und Familienangehörige: Unterstützung bei der Medienbegleitung und -erziehung.
Fachkräfte in Betreuung und Sozialpädagogik: Methoden zur Förderung der Medienkompetenz und Anleitung zur Sensibilisierung für digitale Risiken.
Bildungseinrichtungen: Lehrmaterial für Kurse zu Medienerziehung und Inklusion.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Dieses Medium richtet sich an:
Leitende von Tagesstrukturen: Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung von Gesundheitsförderungsmassnahmen.
Betreuende Fachkräfte: Anregungen zur praktischen Anwendung gesundheitsfördernder Ansätze im Alltag.
Kommunale Entscheidungsträger und Bildungseinrichtungen: Förderung einer gesundheitsorientierten Infrastruktur in Betreuungsangeboten.
Der Inhalt ist vor allem praktisch ausgerichtet und bietet direkte Umsetzungshilfen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Dieses Medium richtet sich an:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützung bei der Stabilisierung und Begleitung von Kindern in Krisensituationen.
Leitungspersonen und Lehrpersonen: Förderung der Teamarbeit und Entwicklung eines strukturierten Krisenmanagements.
Eltern: Einblicke und Methoden zur Bewältigung schwieriger Situationen ihrer Kinder.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsanweisungen, ohne jedoch akademische Grundlagen zu vernachlässigen.
Dieser Leitfaden unterstützt Organisationen dabei, präventive Massnahmen gegen Grenzverletzungen und sexuelle Ausbeutung zu entwickeln und zu implementieren. Die Themen reichen von der Einordnung unterschiedlicher Vorfallsschweregrade bis hin zu konkreten Massnahmen wie Personal- und Krisenmanagement. Mit Vorlagen und Handlungsanweisungen dient der Leitfaden als umfassendes Nachschlagewerk für Institutionen, die eine Kultur der Achtsamkeit fördern möchten.
Dieser Leitfaden ist besonders hilfreich für:
Leitungen und Mitarbeitende von Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Pädagogische Fachkräfte, die sichere und transparente Strukturen etablieren möchten.
Krisen- und Qualitätsmanager:innen, die Schutzkonzepte implementieren und optimieren müssen.
Das Medium bietet praxisorientierte Inhalte und richtet sich eher an Anwender als an Akademiker.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Diskriminierendes Vorenthalten von Informationen oder effiziente Kommunikation?
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt aufgrund einer Zerebralparese in einer stationären Wohnform. Seine Eltern kamen vor einigen Jahren aus einem anderen Land in die Schweiz und sprechen nur gebrochen Deutsch. Der Junge geht jeweils für das Wochenende nachhause zu seinen Eltern. Bei der Übergabe der Kinder ins Wochenende zu den Eltern informieren die Betreuungspersonen die Eltern über Aktuelles bezüglich der Kinder. Darunter beispielsweise über das Wohlbefinden, die aktuelle Medikamenteneinnahme oder Entwicklungen oder Herausforderungen auf der Wohngruppe. Da die Eltern jedoch nur wenig Deutsch sprechen und im Gespräch viel nachfragen müssen, fasst sich die Betreuungsperson bei dieser Übergabe jeweils kurz und Informationen werden selektiv vermittelt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie können Informationen trotz Verständigungsschwierigkeiten dennoch von der Betreuungsperson vermittelt werden?
Ist es sinnvoll, den Jungen für die Übersetzung beizuziehen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Ein Missgeschick mit Folgen – Umgang mit kulturellen Ernährungsregeln
Praxissituation
In der Tagesschule der kleinen Gemeinde Bergen gibt es ein Mädchen, das aus kulturellen Gründen kein Schweinefleisch isst. Eines Tages kocht eine neue Praktikantin zur Freude aller Kinder Pastetli. Leider hat die Leitung der Tagesschule vergessen, der Praktikantin mitzuteilen, dass die verwendeten Fleischkügelchen kein Schweinefleisch enthalten dürfen. Erst am Nachmittag bemerken die Betreuungspersonen den Fehler. Nach kurzer Beratung entscheiden sie, die Eltern und das Mädchen nicht über das Missgeschick zu informieren. Ihre Begründung: Sie möchten verhindern, dass das Mädchen ein schlechtes Gewissen entwickelt.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Sollte aus deiner Sicht das Mädchen oder seine Eltern über den Vorfall informiert werden?
Wenn ja, weshalb, wenn nein, warum nicht?
Welche Massnahmen könnten getroffen werden, um Fehler wie diese in Zukunft zu vermeiden und so die Gleichbehandlung aller Kinder zu gewährleisten?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Anmeldung im Sportverein – Wunscherfüllung oder Schutz vor Diskriminierung?
Praxissituation
Ein elfjähriges Mädchen lebt in einer stationären Wohneinrichtung für Kinder mit einer Beeinträchtigung. Es hat eine leichte kognitive Beeinträchtigung sowie eine Gehbehinderung, durch die es etwas hinkt. Das Mädchen begeistert sich für Sport; es trainiert regelmässig in der wohneinrichtungseigenen Sporthalle und wünscht sich für die Zukunft, professionelle Handballspielerin zu werden. Das Mädchen äussert gegenüber ihrer Bezugsperson in der Wohneinrichtung den Wunsch, einem öffentlichen Handballverein beitreten zu können. Die Bezugsperson versteht die Zukunftswünsche, erkennt jedoch, dass es aufgrund ihrer leichten Gehbeeinträchtigung schwierig werden könnte. Aus Sorge darüber, dass das Mädchen in einem regulären Handballverein aufgrund ihrer Beeinträchtigung gehänselt werden könnte, verbietet die Bezugsperson die Anmeldung im Handballverein und rät ihr, ein Angebot auszuwählen, das sich spezifisch an Kinder mit Beeinträchtigungen richtet. Zudem erklärt sie dem Mädchen, dass es mit einer Sportkarriere wohl schwierig werden könnte.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwieweit ist es diskriminierend, einem Kind mit einer Beeinträchtigung ein von ihm gewünschtes Freizeitangebot zu verwehren aus Angst, dass das Kind gehänselt werden könnte?
Welche Möglichkeiten sehen Sie, das Mädchen in seinem Wunsch zu stärken und diesen zu berücksichtigen und es gleichzeitig vor Diskriminierung zu schützen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zum Schutz: Ausflug ausgeschlossen?
Praxissituation
Ein sechzehnjähriger Junge mit Autismusspektrumsstörung wohnt in einer Wohngruppe für junge Menschen mit Behinderungen. Der Junge hat eine niedrige Frustrationstoleranz und reagiert bei Überforderungen und Reizüberflutungen häufig mit aggressivem Verhalten. Dabei schreit er herum und wird verbal ausfällig. Auf der Wohngruppe hegen einigen Jugendlichen schon länger der Wunsch, mal in den Europapark zu fahren. Aus diesem Grund bieten die Betreuungspersonen an, in den Sommerferien mit einer kleinen Gruppe einen Tagestrip in den Europapark zu machen. Als der sechzehnjährige Junge dies hört, ist er begeistert und äussert, dass auch er mitkommen wolle. Die Betreuungspersonen reagieren zögernd. Sie fürchten, dass der Junge sich aufgrund einer Reizüberflutung und seiner niedrigen Frustrationstoleranz auffällig verhalten könnte und dies sehr unangenehm wäre für die Betreuungspersonen sowie die Gruppe der Jugendlichen. Sie befürchten, dass es das Erlebnis der anderen Jugendlichen trüben könnte. Die Betreuungspersonen entscheiden deshalb, dass der Junge nicht mitkommen kann.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwieweit ist es diskriminierend, den Jungen nicht auf den Ausflug mitzunehmen?
Muss bzw. darf der Jugendliche gegen seinen Willen vor der Reizüberflutung geschützt werden?
Welche Möglichkeiten siehst du, den Jungen am Ausflug teilnehmen zu lassen und gleichzeitig die Gruppe vor allfällig unangepasstem Verhalten zu schützen?