Empfehlungen für den Umgang mit digitalen Medien 12-18 Jahre
Der Flyer bietet eine Sammlung praktischer Empfehlungen, die Eltern und Bezugspersonen helfen, Jugendliche verantwortungsvoll und sicher im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten. Dabei werden Themen wie Datenschutz, kritisches Denken, respektvolles Verhalten online und eine ausgewogene Freizeitgestaltung behandelt. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer Medienkompetenz zu fördern und sie auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.
Digital dabei! - Menschen mit einer geistigen Behinderung im Umgang mit digitalen Medien begleiten
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Ein sechsjähriger Junge genießt die Wochenenden bei seinen Eltern – doch beiläufige Erzählungen deuten auf Vernachlässigung hin. Das Betreuungsteam steht vor einer schwierigen Entscheidung: Sollten sofort Maßnahmen ergriffen werden oder würde eine vorschnelle Meldung das familiäre Verhältnis gefährden? Wie lassen sich Schutz und Bindung in Einklang bringen, und welche Verantwortung tragen Fachpersonen bei einem vagen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung?
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Eine 16-jährige Jugendliche will in ihrer Wohngruppe bleiben. Doch angetrieben von der Sorge um ihre suchtkranke Mutter verlässt sie nachts unerlaubt die Wohngruppe, was bereits polizeiliche Maßnahmen nach sich zog. Während die Institution den Schutzauftrag ernst nimmt, stellt sich die Frage: Wie kann auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen werden, ohne ihre Sicherheit zu gefährden? Und welche Verantwortung tragen die beteiligten Akteur:innen in diesem komplexen Spannungsfeld?
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Ein 14-jähriger Junge setzt grosse Hoffnungen in die jährliche Standortbestimmung: Er möchte wieder zu Hause leben. Doch während er den Raum verlässt, entscheiden die Erwachsenen über seine Zukunft. Zum Schutz der Eltern-Kind-Beziehung erhält er nur vage Antworten, als er nach Begründungen fragt. Wie viel Transparenz braucht Partizipation, und wie können Fachpersonen Kinderrechte und Schutzinteressen in Einklang bringen?
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Auf einer Wohngruppe dürfen Kinder unter vier Jahren nur aus Schnabelbechern trinken – eine Regel zur Entlastung der Betreuungspersonen. Doch als ein dreijähriges Kind äußert, dass es lieber wie die älteren Kinder aus einem normalen Becher trinken möchte, wird sein Wunsch abgelehnt. Welche Kinderrechte sind hier betroffen? Und welche Stufe der Partizipation ist in diesem Fall angebracht?
Der Flyer bietet eine Sammlung praktischer Empfehlungen, die Eltern und Bezugspersonen helfen, Jugendliche verantwortungsvoll und sicher im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten. Dabei werden Themen wie Datenschutz, kritisches Denken, respektvolles Verhalten online und eine ausgewogene Freizeitgestaltung behandelt. Ziel ist es, Jugendliche in ihrer Medienkompetenz zu fördern und sie auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Eltern und Familienangehörige: Unterstützung bei der Medienbegleitung und -erziehung.
Fachkräfte in Betreuung und Sozialpädagogik: Methoden zur Förderung der Medienkompetenz und Anleitung zur Sensibilisierung für digitale Risiken.
Bildungseinrichtungen: Lehrmaterial für Kurse zu Medienerziehung und Inklusion.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Dieses Medium richtet sich an:
Leitende von Tagesstrukturen: Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung von Gesundheitsförderungsmassnahmen.
Betreuende Fachkräfte: Anregungen zur praktischen Anwendung gesundheitsfördernder Ansätze im Alltag.
Kommunale Entscheidungsträger und Bildungseinrichtungen: Förderung einer gesundheitsorientierten Infrastruktur in Betreuungsangeboten.
Der Inhalt ist vor allem praktisch ausgerichtet und bietet direkte Umsetzungshilfen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Dieses Medium richtet sich an:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützung bei der Stabilisierung und Begleitung von Kindern in Krisensituationen.
Leitungspersonen und Lehrpersonen: Förderung der Teamarbeit und Entwicklung eines strukturierten Krisenmanagements.
Eltern: Einblicke und Methoden zur Bewältigung schwieriger Situationen ihrer Kinder.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsanweisungen, ohne jedoch akademische Grundlagen zu vernachlässigen.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zwischen Vertrauen und Verantwortung – Umgang mit Verdacht auf Vernachlässigung
Praxissituation
Ein sechsjähriger Junge lebt in einer stationären Wohngruppe und verbringt die Wochenenden, wie mit der Beistandsperson und der Institution vereinbart, bei seinen Eltern. Die Übergaben verlaufen zuverlässig und die Eltern wirken liebevoll, interessiert und verlässlich. Der Junge freut sich immer sehr auf das Wochenende. Neu berichtet der Junge jedoch beiläufig von Vorfällen zu Hause, die auf Vernachlässigung hindeuten: Er sei ungewöhnlich lange allein zu Hause gewesen, habe keine regelmässigen Mahlzeiten erhalten und sich häufig unbeaufsichtigt und lange draussen aufgehalten. Die Berichte wirken zerstückelt und unzusammenhängend. Das Betreuungsteambespricht dies in einer Sitzung und zeigt sich überrascht über die Vielzahl potenzieller Hinweise auf Vernachlässigung. Dennoch entscheidet das Team, vorerst keine Meldung an die zuständige Behörde zu machen. Die Begründung: Zum einen reichen die bisherigen Aussagen des Kindes allein nicht aus, um eine Gefährdung klar zu belegen. Zum anderen besteht die Befürchtung, dass die Eltern negativ auf das Kind reagieren könnten, falls sie erfahren, dass es solche Details auf der Wohngruppe geteilt hat.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Was ist hier höher zu gewichten: der Schutz vor einer allfälligen Vernachlässigung oder die Ermöglichung der Beziehung zwischen Kind und Eltern im Rahmen von Wochenenden zu Hause, welche der Junge grundsätzlich sehr geniesst?
Inwiefern habe ich als Fachperson eine Meldepflicht, wenn ein Verdacht auf eine mögliche Kindswohlgefährdung vorliegt?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zerrissen zwischen Fürsorge und Regeln – Umgang mit Entweichungen
Praxissituation
Eine 16-jährige Jugendliche lebt seit zwei Jahren auf der Wohngruppe Mond in einer offenen stationären Unterbringung. Zwischen der zuweisenden Behörde, den Eltern und der Wohngruppe besteht eine Vereinbarung, die Platzierung bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, also über das 18. Lebensjahr hinaus, fortzuführen. Alle Beteiligten, insbesondere die Jugendliche selbst, tragen diesen Entscheid mit. In den letzten Wochen spitzt sich die Situation jedoch zu. Die Jugendliche verlässt die Wohngruppe zunehmend ohne Absprache, was die Betreuenden vor grosse Herausforderungen stellt. Mehrmals kehrt sie über Nacht nicht zurück in die Institution, was bereits zweimal zur polizeilichen Ausschreibung geführt hat. Trotz dieser Vorfälle signalisiert die Jugendliche weiterhin den Wunsch, auf der Wohngruppe zu bleiben und sich an die vereinbarten Regeln zu halten. Der Hintergrund ihrer Entweichungen ist aus ihrer Sicht: Der erneut hohe Suchtkonsum ihrer Mutter bereitet ihr grosse Sorgen. Während ihrer Abwesenheiten sucht sie jeweils ihre Mutter, möchte sich vergewissern, dass es ihr gut geht, und bringt sie gegebenenfalls nach Hause oder betreut sie. Aus Sicht der Institution sind die Entweichungen nicht tragbar, da das Risiko zu hoch ist. Ein Abbruch der Begleitung steht im Raum.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du, dem Schutzauftrag der Institution und gleichzeitig den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden? Welche Verantwortungen schreibst du den Akteur:innen Eltern (Mutter), zuweisende Behörde, Wohngruppe und Institution zu?
Welche Prognose stellst du in Bezug auf die Entwicklung der Jugendlichen bei einem Abbruch der Platzierung?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Transparenz von Entscheidungen – voll informiert oder geschützt?
Praxissituation
In der Wohngruppe Luna finden jährlich Standortbestimmungssitzungen statt, um die Entwicklung und die Perspektiven der Jugendlichen zu besprechen. Zunächst legen die Jugendlichen ihre Sicht auf das vergangene Jahr dar und teilen ihre Einschätzungen sowie Wünsche mit. Danach verlassen sie den Raum, während die Erwachsenen die Situation diskutieren. Für den abschliessenden Teil kommen die Jugendlichen wieder hinzu und werden über die im Hauptteil getroffenen Entscheidungen informiert. In der Sitzung eines 14-jährigen Jungen beschreibt dieser, dass er im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht und alle gemeinsam vereinbarten Ziele erreicht hat. Er betont, dass er jetzt wieder zu Hause bei seinen Eltern leben möchte. Auch die Eltern bestätigen in diesem Moment, dass sie offen dafür wären. Nachdem der Junge den Raum verlassen hat, besprechen die Eltern, die Beistandsperson, die Bezugsperson der Wohngruppe und die Therapeutin die Situation. Während der Diskussion wird klar, dass sich die Eltern noch nicht bereit fühlen, ihren Sohn wieder vollständig zu Hause aufzunehmen. Es wird daher vereinbart, dass der Junge nicht über die einzelnen Positionen und Argumente informiert wird, die während des Gesprächs ausgetauscht wurden. Am Ende der Sitzung wird dem Jungen mitgeteilt, dass er noch ein weiteres Jahr in der Wohngruppe bleiben wird. Der Junge reagiert sichtlich enttäuscht und fordert von den Anwesenden eine detaillierte Erklärung. Er möchte die einzelnen Argumente der Erwachsenen verstehen und erfahren, wie der Entscheidungsprozess zustande gekommen ist. Die Bezugsperson der Wohngruppe und die Eltern antworten ihm jedoch nur oberflächlich. Sie begründen ihre Entscheidung hauptsächlich damit, dass sich alle Erwachsenen einig seien. Der Junge wirkt frustriert und unzufrieden.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie beurteilst du das Vorgehen der Fachpersonen, zum Schutz der Eltern- Kind- Beziehung dem Jungen nicht offenzulegen, dass seine Eltern noch nicht bereit für eine Rückplatzierung sind?
Inwieweit erachtest du es als zielführend, dass Kinder und Jugendliche am Entscheidungsprozess in der Standortbestimmung anwesend sind?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Schnabelbecher als Pflicht? Wenn Regeln die Selbstständigkeit einschränken
Praxissituation
Auf der Wohngruppe Moosgarten gibt es die Regel, dass alle Kinder bis zum Alter von vier Jahren aus einem Schnabelbecher trinken müssen. Die Regel wurde eingeführt, um die Betreuung während der Mahlzeiten zu erleichtern. Ein dreijähriges Kind äussert während des Essens den Wunsch, nicht mehr aus dem Schnabelbecher zu trinken, sondern einen normalen Becher wie die älteren Kinder zu benutzen. Die Betreuungsperson lehnt dies ab und verweist auf die bestehende Regel, da während der Mahlzeit zu wenig Personal anwesend ist, um das Kind beim Umgang mit einem normalen Becher zu unterstützen. Das Kind wirkt enttäuscht und wiederholt seinen Wunsch mehrfach in den folgenden Tagen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche Möglichkeiten siehst du hier, um Kindern den nötigen Freiraum für individuelle Entwicklungsschritte zu bieten und gleichzeitig einen geordneten Rahmen für die Mahlzeiten zu schaffen?
Wie viel allgemeine Regeln sind förderlich für die Entwicklung von Kindern?
Wann ist bei einer vierjährigen die Partizipationsstufe «mitentscheiden / entscheiden» angebracht?
Wie verändern sich deine Antworten, wenn es sich um ein Kind mit Behinderung handelt?