Das Medium behandelt die komplexen Prozesse und Herausforderungen der Fremdplatzierung, bei der Kinder und Jugendliche in alternative Betreuungssettings ausserhalb ihrer Familie untergebracht werden. WiF.swiss beschreibt, wie Fachpersonen diese Prozesse methodisch und praxisnah unterstützen können, wobei Aspekte wie Diagnostik, Zusammenarbeit und Partizipation in der Betreuung eine zentrale Rolle spielen. Die Plattform dient als Wissensbasis, die praxisbezogene Erkenntnisse, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Hinweis auf Materialien kombiniert, um Fachpersonen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Partizipation und Anhörung von Kindern im Asylverfahren
Der Leitfaden beschreibt rechtliche, entwicklungspsychologische und praktische Aspekte der Anhörung von Kindern im Asylverfahren. Er zeigt auf, wie das Recht auf Partizipation gemäss der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz umgesetzt wird und gibt praxisnahe Hinweise für Fachpersonen, um kindgerechte Gespräche zu führen. Ziel ist es, die besonderen Bedürfnisse und Rechte von Kindern zu respektieren und ihre Meinungen angemessen in Asylentscheidungen einzubeziehen.
Das Medium beleuchtet die Bedeutung einer unabhängigen Rechtsvertretung für Kinder und stellt die Kriterien, Standards und Voraussetzungen vor, die erfüllt sein müssen. Es erklärt, wie Rechtsvertretende den Kindeswillen vor Gericht und Behörden vertreten und dabei für eine kindgerechte Justiz sorgen. Die Inhalte basieren auf der UN-Kinderrechtskonvention und den Leitlinien des Europarates für eine kindgerechte Justiz.
Das Video ist Teil der Playlist "Kinderrechte in der Kita". Diese erklärt, wie Kinderrechte in Kitas verwirklicht werden können und welche Rolle Erwachsene dabei spielen. Es beleuchtet die spezielle Verantwortung von Fachpersonen der Betreuung und beschreibt die Herausforderungen und praktischen Beispiele, um Kinderrechte im Alltag zu integrieren.
Pro und Contra Fördergruppen - mehr Förderung oder mehr Kontinuität?
Die Wohngruppe Fuchs stellt ihr Förderkonzept um – statt strukturierter Aktivitäten setzt das Team nun auf freies Spiel. Doch viele Kinder wirken orientierungslos und das Hörspielhören dominiert den Alltag. Eine neue Idee entsteht: Eine spezielle Kreativgruppe für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Doch während einige darin eine große Chance sehen, warnen andere vor zusätzlicher Fragmentierung und fehlender Kontinuität. Wie lassen sich individuelle Förderung und stabile Bezugspersonen in Einklang bringen?
Smartphone-Regeln im Schulheim – Schutz oder Eingriff in die Privatsphäre?
Im Schulheim sollen Kinder mit einem Medienkonzept an den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones herangeführt werden. Doch während Eltern die Kontrolle der Inhalte übernehmen sollen, fühlen sich viele dieser Aufgabe nicht gewachsen. Nun steht die Frage im Raum: Sollten Fachpersonen stärker kontrollieren oder würde das die Privatsphäre der Kinder verletzen? Wie lässt sich eine Balance zwischen Schutz, Privatsphäre und digitaler Teilhabe finden?
Erinnerungsbücher im Heimalltag – schön oder schwierig?
In einer Wohngruppe begleiten persönliche Erinnerungsbücher die Kinder durch ihren Alltag – gefüllt mit Fotos, Erlebnissen und Botschaften von Fachpersonen, Eltern und Freund:innen. Die Kinder lieben es, darin zu blättern und ihre Geschichten zu teilen. Doch wie kann sichergestellt werden, dass diese Bücher die Identität der Kinder authentisch widerspiegeln? Und inwiefern sind sie mit Datenschutzbestimmungen vereinbar?
Golftraining - Chancengleichheit oder individuelle Förderung?
Eine 16-jährige Jugendliche entdeckt im Ferienprogramm ihre Leidenschaft für Golf – doch die Wohngruppe lehnt eine regelmäßige Teilnahme zunächst aus finanziellen und logistischen Gründen ab. Mit einem kreativen Plan zeigt die Jugendliche auf, wie sie die Hürden eigenständig überwinden kann. Doch ist es fair, ihr eine Ausnahme zu gewähren, während andere Jugendliche auf solche Möglichkeiten verzichten müssen? Und wie lassen sich Freizeitinteressen in stationären Einrichtungen kinderrechtskonform gestalten?
Das Medium behandelt die komplexen Prozesse und Herausforderungen der Fremdplatzierung, bei der Kinder und Jugendliche in alternative Betreuungssettings ausserhalb ihrer Familie untergebracht werden. WiF.swiss beschreibt, wie Fachpersonen diese Prozesse methodisch und praxisnah unterstützen können, wobei Aspekte wie Diagnostik, Zusammenarbeit und Partizipation in der Betreuung eine zentrale Rolle spielen. Die Plattform dient als Wissensbasis, die praxisbezogene Erkenntnisse, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Hinweis auf Materialien kombiniert, um Fachpersonen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für Fachpersonen in der Sozialen Arbeit, wie Sozialpädagog:innen, Mitarbeitende von Kinderschutzorganisationen, Psycholog:innen sowie Mitarbeitende in Jugendämtern und sozialen Einrichtungen. Es unterstützt sie dabei, die Prozesse der Fremdplatzierung fundiert zu gestalten, etwa durch gezielte Diagnostik und systematische Zusammenarbeit, und fördert die Partizipation der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Die Inhalte der Plattform sind primär praxisorientiert und sollen eine Brücke zwischen Theorie und Anwendung schlagen.
Der Leitfaden beschreibt rechtliche, entwicklungspsychologische und praktische Aspekte der Anhörung von Kindern im Asylverfahren. Er zeigt auf, wie das Recht auf Partizipation gemäss der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz umgesetzt wird und gibt praxisnahe Hinweise für Fachpersonen, um kindgerechte Gespräche zu führen. Ziel ist es, die besonderen Bedürfnisse und Rechte von Kindern zu respektieren und ihre Meinungen angemessen in Asylentscheidungen einzubeziehen.
Dieser Leitfaden ist besonders hilfreich für:
Rechtsvertretungen und Vertrauenspersonen: Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung kindgerechter Anhörungen.
Mitarbeitende des Staatssekretariats für Migration (SEM): Anleitungen, um Kinder im Asylverfahren alters- und entwicklungsangemessen anzuhören.
Sozialarbeiter:innen und Fachpersonen im Kinderschutz: Orientierungshilfe bei der Beurteilung und dem Schutz der Kinder im Asylprozess.
Pädagog:innen und Psycholog:innen: Verständnis für die psychologischen und sozialen Bedürfnisse von asylsuchenden Kindern.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Hilfestellungen für die tägliche Arbeit im Umgang mit asylsuchenden Kindern.
Das Medium beleuchtet die Bedeutung einer unabhängigen Rechtsvertretung für Kinder und stellt die Kriterien, Standards und Voraussetzungen vor, die erfüllt sein müssen. Es erklärt, wie Rechtsvertretende den Kindeswillen vor Gericht und Behörden vertreten und dabei für eine kindgerechte Justiz sorgen. Die Inhalte basieren auf der UN-Kinderrechtskonvention und den Leitlinien des Europarates für eine kindgerechte Justiz.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Fachpersonen der Betreuung: Liefert Hintergrundwissen über Kinderrechte in Gerichts- und Behördenverfahren, das zur Unterstützung der betreuten Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden kann.
Mitarbeitende von Kindesschutzbehörden (KESB): Leitfaden für die Einsetzung einer angemessenen Rechtsvertretung.
Jurist:innen und Anwält:innen: Vertiefung in die Prinzipien der kinderfreundlichen Justiz.
Der Inhalt ist praxisorientiert und liefert konkrete Checklisten sowie Arbeitsstandards für die Rechtsvertretung.
Das Video ist Teil der Playlist "Kinderrechte in der Kita". Diese erklärt, wie Kinderrechte in Kitas verwirklicht werden können und welche Rolle Erwachsene dabei spielen. Es beleuchtet die spezielle Verantwortung von Fachpersonen der Betreuung und beschreibt die Herausforderungen und praktischen Beispiele, um Kinderrechte im Alltag zu integrieren.
Das Medium ist besonders relevant für Betreuungsfachpersonen, Kita-Leitungen und pädagogische Fachkräfte. Es bietet praktische Hilfestellungen, wie man die Kinderrechte im Kita-Alltag umsetzen kann, und ist ideal für alle, die den pädagogischen Ansatz ihrer Einrichtung verbessern möchten.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Pro und Contra Fördergruppen - mehr Förderung oder mehr Kontinuität?
Praxissituation
Die Wohngruppe Fuchs einer Institution zur ausserfamiliären Unterbringung von Kindern zwischen 0 und 8 Jahren steht vor einer Herausforderung bei der Gestaltung von Förderaktivitäten. Die Umsetzung des ursprünglichen Konzepts zur Förderung grob- und feinmotorischer Fähigkeiten durch gemeinsames Spiel und Basteln wird für das Personal teils als Belastung wahrgenommen und die geplanten Aktivitäten werden immer öfter nicht angeboten. Die Schwierigkeiten besteht darin, dass nicht alle Kinder gleichermassen an den geplanten Aktivitäten teilnehmen können, das Angebot zu Unruhe in der Gruppe führt und in einigen Fällen zu wenig Personal eingeplant werden kann, um die Aktivitäten dem Konzept entsprechend anzubieten. Das Team entscheidet deshalb gemeinsam, die geleiteten Aktivitäten zunächst zu pausieren und auf freies Spiel zu setzen. Dies führt dazu, dass die Kinder in den Sequenzen oft orientierungslos wirken und nicht recht wissen, wie sie ihre freie Zeit gestalten sollen. Als Hauptbeschäftigung kristallisiert sich das Anhören von Hörspielen heraus. Die Suche nach alternativen Konzepten führt zur Idee einer internen «Kreativgruppe» in welcher die Kinder mit besonderem Förderbedarf aus der Wohngruppe Fuchs mit Kindern aus anderen Wohngruppen gemischt werden. Die Idee ist, dass die Kinder mehrere Nachmittage pro Woche in dieser Gruppe verbringen und sie dabei ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend in grob- und feinmotorischen Aktivitäten gefördert werden. Diese Überlegung spaltet das Team: Ein Teil der Mitarbeitenden sieht grosse Chancen zur gezielten Förderung und Entwicklung. Es wird die Möglichkeit betont, durch ein speziell auf die Altersgruppe zugeschnittenes Angebot individuelle Entwicklungspotenziale zu unterstützen. Die Gegenseite warnt vor einer zusätzlichen Zerstückelung der Betreuungssituation. Ihr Hauptargument: Kinder in stationären Einrichtungen brauchen Kontinuität und keine weiteren neuen Bezugssysteme.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Empfindest du die Umgestaltung der Förderaktivitäten hin zu Gefässen, in denen frei gespielt werden kann, aus kinderrechtlicher Sicht als positiv? Wieso bzw. warum nicht?
Inwieweit unterstützt du die Argumentation, dass gerade kleine Kinder in der ausserfamiliären Unterbringung keiner weiteren Fragmentierung ihrer Aufenthaltsorte ausgesetzt werden sollen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Smartphone-Regeln im Schulheim – Schutz oder Eingriff in die Privatsphäre?
Praxissituation
Im Schulheim Kürbach dürfen Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren Smartphones besitzen. Die Geräte dürfen jedoch nur über das interne, gesicherte WLAN genutzt werden und die Nutzungszeiten müssen individuell mit den Eltern und Bezugspersonen vereinbart werden. Um die Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones zu befähigen, gibt es ein Medienkonzept. Dieses sieht vor, dass die Lehrpersonen und die Bezugspersonen der Wohngruppe mit den Kindern regelmässig über Themen wie Datenschutz, Umgang mit problematischen Inhalten und Schutz vor Online-Gefahren diskutieren. Mit 12 Jahren absolvieren die Kinder einen Medientest, der bei Bestehen erlaubt, das Smartphone auch über mobile Daten zu nutzen.
Gemäss Konzept werde die Inhalte auf den Smartphones der Kinder, z.B. Social-Media-Posts oder Webseiten, wöchentlich gemeinsam mit den Kindern überprüft und besprochen. Die Betreuungspersonen selbst dürfen die Inhalte nicht eigenständig kontrollieren – diese Verantwortung liegt bei den Eltern. In den letzten Monaten gibt es jedoch zunehmend Rückmeldungen von Seiten der Bezugspersonen, dass auf den Smartphones der Kinder problematische Inhalte auftauchen. Viele Eltern berichten, dass die regelmässige Kontrolle der Inhalte zu Konflikten führt und sie sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlen. Dies wirft die Frage auf, ob das Medienkonzept ausreichend ist, um den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, ihre Privatsphäre zu respektieren und sie gleichzeitig vor Risiken im digitalen Raum zu schützen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Siehst du Argumente, die eine Überprüfung der Smartphoneinhalte durch die Fachpersonen in Institutionen legitimieren?
Welche weiteren Möglichkeiten für das Schulheim siehst du, den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, ihre Privatsphäre zu respektieren und sie gleichzeitig vor Risiken im digitalen Raum zu schützen?
Welche Kinderrechte lassen sich besser umsetzen, wenn Kinder ein Smartphone besitzen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Erinnerungsbücher im Heimalltag – schön oder schwierig?
Praxissituation
Auf der stationären Wohngruppe Wolkennest für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren wird für jedes Kind ab Eintritt ein Erinnerungsbuch erstellt und regelmässig mit Inhalten gefüllt. Im Erinnerungsbuch werden besondere Momente und auch alltägliche Situationen festgehalten (z.B. ersten Schultag, herausgefallene Zähne, Sieg beim Sportturnier, Basteln der Herbstlaternen oder gemeinsame Gruppenausflüge). Auch Abschiedsbotschaften von anderen Kindern, Praktikant:innen oder Fachpersonen, welche die Wohngruppe verlassen, werden darin festgehalten. Die Erinnerungen werden hauptsächlich von den Bezugspersonen erstellt. Diese haben den Auftrag, mindesten einmal pro Monat einen Eintrag in die Erinnerungsbücher zu machen. Aber auch die Kinder können eigenen Einträge gestalten und beispielsweise Tickets der besuchten Zirkusvorstellung, Fotos von Ausflügen mit den Grosseltern oder Texte zum Besuch der Eltern auf der Wohngruppe in ihren Büchern festhalten. Teilweise äussern auch Eltern den Wunsch, einzelne Seiten im Erinnerungsbuch zu gestalten und beispielsweise ihre Freude über das letzte Standortgespräch oder das Sommertheater aufzuschreiben. Die Kinder der Wohngruppe Wolkennest lieben es, ihre Erinnerungsbücher für sich selbst in ihrem Zimmer anzuschauen, sie den Fachpersonen und anderen Kindern der Wohngruppe oder der Familie zu Hause zu zeigen. Beim Auszug nimmt jedes Kind sein persönliches Erinnerungsbuch mit. Es ist ein Schatz voller Geschichten, Fotos und Botschaften, der die Zeit in der Wohngruppe lebendig hält und sie immer an die Zeit erinnert.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Welche weiteren Möglichkeiten kennst du, Erinnerungen für Kinder und Jugendliche, welche nicht zu Hause aufwachsen, festzuhalten?
Wie wird vermieden, dass die Erinnerungsbücher die Identität der Kinder einseitig oder unvollständig darstellen?
Sind solche Erinnerungsbücher mit den heutigen Datenschutzbestimmungen vereinbar?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Golftraining - Chancengleichheit oder individuelle Förderung?
Praxissituation
Im Rahmen des Ferienprogramms der Wohngruppe Stetergrund haben die Jugendlichen die Möglichkeit, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen, darunter auch ein Schnupperkurs im Golf. Die Betreuungspersonen weisen jedoch bereits vor der Anmeldung darauf hin, dass eine langfristige Teilnahme an einem Golftraining aufgrund der finanziellen Mittel und der örtlichen Distanz zum Golfplatz nicht realisierbar ist. Eine 16-jährige Jugendliche nimmt dennoch am Schnupperkurs teil – und ist begeistert. Nach dem Kurs äussert sie den Wunsch, regelmässig am Golftraining teilnehmen zu dürfen. Die Wohngruppe lehnt diesen Antrag zunächst ab, da die anfänglichen Bedenken bezüglich Transport und Finanzierung weiter bestehen. Nach einem Wochenende bei ihren Eltern kehrt die Jugendliche auf die Wohngruppe zurück und legt ihrer Bezugsperson einen durchdachten Umsetzungsplan vor. Darin zeigt sie auf, wie sowohl die Finanzierung als auch der Transport zum Golftraining sichergestellt werden können:
Transport: Ihr Onkel und ihre Grossmutter haben sich bereit erklärt, sie regelmässig zum Golfplatz zu bringen und wieder abzuholen.
Finanzierung: Die Kosten für das Training könnten aus einem Teil ihres Taschengeldes sowie einem Betrag aus einem Erbe gedeckt werden, das derzeit von ihrer Beiständin verwaltet wird.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Ist es legitim, bei dieser Jugendlichen der Wohngruppe eine Ausnahme zu machen, ein teures und exklusives Hobby auszuüben, währenddem dies den anderen Jugendlichen der Wohngruppe verwehrt bleibt?
Welche Möglichkeiten hat eine Institution zu gewährleisten, dass Jugendlichen ähnliche Chancen haben, ihre Freizeitinteressen zu verfolgen?
Was sind kinderrechtskonforme Gründe dafür, Kinder und Jugendlichen eine Freizeitaktivität zu verbieten oder vorzuschreiben?