9 Stufen der Partizipation – Ein Leitfaden zur Mitbestimmung in der Pädagogik
Das Video erklärt die neun Stufen der Partizipation im pädagogischen Bereich, die von blosser Information bis hin zur Selbstverwaltung reichen. Jede Stufe wird beschrieben und durch praktische Beispiele veranschaulicht, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche schrittweise mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung in Bildungseinrichtungen erfahren können.
Das Kinderrechte-Portal: Bildung und Förderung der Rechte von Kindern
Das Kinderrechte-Portal bietet Lehrmaterialien und Ressourcen, die sich den vielfältigen Themen der Kinderrechte widmen. Es umfasst Inhalte zur Förderung der Kinderrechte in Bereichen wie Inklusion, Schutz, Partizipation und Bildung. Die Plattform unterstützt Pädagog:innen und Eltern, Materialien für verschiedene Bildungsstufen zu finden und so Kinderrechte im Alltag zu verankern und zu stärken.
Partizipation in stationären Erziehungshilfen – Perspektiven, Bedarfe und Konzepte in der Schweiz
Dieses Buch untersucht umfassend die Bedeutung der Partizipation in stationären Erziehungshilfen, insbesondere für vulnerable junge Menschen in der Schweiz. Es liefert einen multiperspektivischen Überblick über rechtliche, theoretische und praktische Konzepte, ergänzt durch empirische Studien und Praxisbeispiele.
Durch internationale Beiträge bietet das Werk zudem Vergleichsmöglichkeiten mit der Partizipationspraxis in Deutschland, Österreich und Italien und vermittelt konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Partizipation in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
Das Medium behandelt die komplexen Prozesse und Herausforderungen der Fremdplatzierung, bei der Kinder und Jugendliche in alternative Betreuungssettings ausserhalb ihrer Familie untergebracht werden. WiF.swiss beschreibt, wie Fachpersonen diese Prozesse methodisch und praxisnah unterstützen können, wobei Aspekte wie Diagnostik, Zusammenarbeit und Partizipation in der Betreuung eine zentrale Rolle spielen. Die Plattform dient als Wissensbasis, die praxisbezogene Erkenntnisse, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Hinweis auf Materialien kombiniert, um Fachpersonen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Zimmerdurchsuchung – Zwischen Privatsphäre und Sicherheit
Nach mehreren Diebstählen im Kinderheim steht das Betreuungsteam vor einer schwierigen Entscheidung: Um den Vorfällen auf den Grund zu gehen, sollen alle Kinderzimmer durchsucht werden – ohne konkreten Verdacht, aber mit dem Ziel, die Situation aufzuklären. Während die Kinder im Wohnzimmer warten, stellt sich die Frage: Wann darf in die Privatsphäre von Kindern eingegriffen werden? Und gibt es alternative Wege, um das Problem zu lösen, die weniger eingreifend sind?
Weil sein Name schwer auszusprechen ist, bekommt Madushanka in seiner neuen Wohngruppe Spitznamen. Während der Name sich im Alltag und sogar in offiziellen Dokumenten durchsetzt, bleibt die Frage offen: Ist dies eine praktische Anpassung oder eine ungewollte Veränderung seiner Identität? Und wo verläuft die Grenze zwischen Inklusion und unbewusster Diskriminierung?
Pro und Contra Fördergruppen - mehr Förderung oder mehr Kontinuität?
Die Wohngruppe Fuchs stellt ihr Förderkonzept um – statt strukturierter Aktivitäten setzt das Team nun auf freies Spiel. Doch viele Kinder wirken orientierungslos und das Hörspielhören dominiert den Alltag. Eine neue Idee entsteht: Eine spezielle Kreativgruppe für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Doch während einige darin eine große Chance sehen, warnen andere vor zusätzlicher Fragmentierung und fehlender Kontinuität. Wie lassen sich individuelle Förderung und stabile Bezugspersonen in Einklang bringen?
Smartphone-Regeln im Schulheim – Schutz oder Eingriff in die Privatsphäre?
Im Schulheim sollen Kinder mit einem Medienkonzept an den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones herangeführt werden. Doch während Eltern die Kontrolle der Inhalte übernehmen sollen, fühlen sich viele dieser Aufgabe nicht gewachsen. Nun steht die Frage im Raum: Sollten Fachpersonen stärker kontrollieren oder würde das die Privatsphäre der Kinder verletzen? Wie lässt sich eine Balance zwischen Schutz, Privatsphäre und digitaler Teilhabe finden?
Das Video erklärt die neun Stufen der Partizipation im pädagogischen Bereich, die von blosser Information bis hin zur Selbstverwaltung reichen. Jede Stufe wird beschrieben und durch praktische Beispiele veranschaulicht, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche schrittweise mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung in Bildungseinrichtungen erfahren können.
Dieses Medium richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte, Leitungen von Kindertagesstätten und Ausbildner:innen im Bereich Sozialpädagogik. Es unterstützt sie dabei, Konzepte der Partizipation in Bildungseinrichtungen einzuführen und zu stärken. Der Inhalt ist eher praxisorientiert und liefert konkrete Umsetzungsbeispiele, um Kindern und Jugendlichen mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung zu ermöglichen.
Das Kinderrechte-Portal bietet Lehrmaterialien und Ressourcen, die sich den vielfältigen Themen der Kinderrechte widmen. Es umfasst Inhalte zur Förderung der Kinderrechte in Bereichen wie Inklusion, Schutz, Partizipation und Bildung. Die Plattform unterstützt Pädagog:innen und Eltern, Materialien für verschiedene Bildungsstufen zu finden und so Kinderrechte im Alltag zu verankern und zu stärken.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Pädagogische Fachkräfte: Bereitstellung von Materialien zur Integration von Kinderrechten in den Lehrplan und in den Kita-Alltag.
Eltern und Erziehende: Unterstützung bei der Aufklärung von Kindern über ihre Rechte und Förderung von Selbstbewusstsein.
Bildungsplaner und Schulsozialarbeiter:innen: Förderung eines umfassenden Verständnisses und Umsetzung der Kinderrechte in Bildungsstrukturen.
Der Inhalt ist praxisorientiert und fokussiert auf direkte Anwendung im Alltag, ergänzt durch theoretische Hintergründe zu relevanten kinderrechtlichen Themen.
Dieses Buch untersucht umfassend die Bedeutung der Partizipation in stationären Erziehungshilfen, insbesondere für vulnerable junge Menschen in der Schweiz. Es liefert einen multiperspektivischen Überblick über rechtliche, theoretische und praktische Konzepte, ergänzt durch empirische Studien und Praxisbeispiele.
Durch internationale Beiträge bietet das Werk zudem Vergleichsmöglichkeiten mit der Partizipationspraxis in Deutschland, Österreich und Italien und vermittelt konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Partizipation in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
Dieses Buch ist besonders relevant für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, wie Sozialpädagog:innen, Betreuungsfachpersonen und Leitungen von stationären Einrichtungen.
Ebenso ist es hilfreich für Politiker:innen, Bildungsexpert:innen und wissenschaftliche Forscher:innen, die an der Weiterentwicklung von Erziehungshilfen beteiligt sind.
Der Inhalt kombiniert praktische Methoden und theoretische Einblicke und eignet sich daher für die direkte Anwendung sowie für akademische und konzeptionelle Diskussionen.
Das Medium behandelt die komplexen Prozesse und Herausforderungen der Fremdplatzierung, bei der Kinder und Jugendliche in alternative Betreuungssettings ausserhalb ihrer Familie untergebracht werden. WiF.swiss beschreibt, wie Fachpersonen diese Prozesse methodisch und praxisnah unterstützen können, wobei Aspekte wie Diagnostik, Zusammenarbeit und Partizipation in der Betreuung eine zentrale Rolle spielen. Die Plattform dient als Wissensbasis, die praxisbezogene Erkenntnisse, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Hinweis auf Materialien kombiniert, um Fachpersonen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für Fachpersonen in der Sozialen Arbeit, wie Sozialpädagog:innen, Mitarbeitende von Kinderschutzorganisationen, Psycholog:innen sowie Mitarbeitende in Jugendämtern und sozialen Einrichtungen. Es unterstützt sie dabei, die Prozesse der Fremdplatzierung fundiert zu gestalten, etwa durch gezielte Diagnostik und systematische Zusammenarbeit, und fördert die Partizipation der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Die Inhalte der Plattform sind primär praxisorientiert und sollen eine Brücke zwischen Theorie und Anwendung schlagen.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Zimmerdurchsuchung – Zwischen Privatsphäre und Sicherheit
Praxissituation
In einem Kinderheim bemerkt eine Betreuungsperson, dass in den letzten Wochen mehrere persönliche Gegenstände verschwunden sind. Dazu gehören Spielzeuge, Kleidung und auch Wertgegenstände der Fachpersonen sowie der Kinder. Obwohl kein konkreter Verdacht gegen eine bestimmtes Kind besteht, ist die Stimmung im Kinderheim angespannt. Die Kinder äussern unterschiedliche Verdächtigungen. Um der Sache nachzugehen, diskutiert das Betreuungsteam die Möglichkeit, alle Zimmer der Kinder zu durchsuchen. Die Entscheidung zur Durchsuchung wird getroffen, jedoch mit dem klaren Ziel, niemanden vorzuverurteilen. An einem Tag werden alle Kinder im Wohnzimmer versammelt. Ihnen wird mitgeteilt, dass nun die Diebstähle aufgeklärt werden sollen, dazu alle ihre Zimmer durchsucht werden und sie im Wohnzimmer warten müssen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wann darf in die Privatsphäre von Kindern eingegriffen werden, z.B. ein Zimmer durchsucht, Post geöffnet oder ein Tagebuch gelesen werden?
Inwieweit müssen die erziehungsberechtigten Personen in die Entscheidung, die Zimmer zu durchsuchen, einbezogen werden?
Haben die Betreuungspersonen andere Möglichkeiten, die Diebstähle zu stoppen, die nicht oder weniger stark in die Rechte der Kinder eingreifen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Spitznamen – Inklusion oder Diskriminierung?
Praxissituation
Madushanka, ein 16-jähriger Junge, dessen Eltern vor seiner Geburt aus Sri Lanka in die Schweiz geflüchtet sind, wird neu in einer sozialpädagogischen Wohngruppe aufgenommen. Da sein voller Name für die Betreuungspersonen und Mitbewohwohnenden schwer auszusprechen ist, entscheiden sich die Fachpersonen, ihn fortan „Madu“ zu nennen, eine vereinfachte Variante seines Namens. Dieser Spitzname setzt sich im Alltag nach und nach durch und erscheint schliesslich auch in den Falldokumentationen und anderen formellen Unterlagen. Madushanka uns seine Eltern äussern sich weder positiv noch negativ zum Spitznamen und nutzen diesen in ihrer eigenen Kommunikation untereinander oder mit den Fachpersonen nicht.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Macht es einen Unterschied, ob ein Spitzname vom Jugendlichen oder ind selber, von seiner Peer- Gruppe oder von den Fachpersonen kommt?
Inwieweit muss Madushanka die Möglichkeit erhalten, sich zu seinem Spitznamen zu äussern?
Ist der Spitzname diskriminierend oder schützt er im Gegensatz vor Diskriminierung?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Pro und Contra Fördergruppen - mehr Förderung oder mehr Kontinuität?
Praxissituation
Die Wohngruppe Fuchs einer Institution zur ausserfamiliären Unterbringung von Kindern zwischen 0 und 8 Jahren steht vor einer Herausforderung bei der Gestaltung von Förderaktivitäten. Die Umsetzung des ursprünglichen Konzepts zur Förderung grob- und feinmotorischer Fähigkeiten durch gemeinsames Spiel und Basteln wird für das Personal teils als Belastung wahrgenommen und die geplanten Aktivitäten werden immer öfter nicht angeboten. Die Schwierigkeiten besteht darin, dass nicht alle Kinder gleichermassen an den geplanten Aktivitäten teilnehmen können, das Angebot zu Unruhe in der Gruppe führt und in einigen Fällen zu wenig Personal eingeplant werden kann, um die Aktivitäten dem Konzept entsprechend anzubieten. Das Team entscheidet deshalb gemeinsam, die geleiteten Aktivitäten zunächst zu pausieren und auf freies Spiel zu setzen. Dies führt dazu, dass die Kinder in den Sequenzen oft orientierungslos wirken und nicht recht wissen, wie sie ihre freie Zeit gestalten sollen. Als Hauptbeschäftigung kristallisiert sich das Anhören von Hörspielen heraus. Die Suche nach alternativen Konzepten führt zur Idee einer internen «Kreativgruppe» in welcher die Kinder mit besonderem Förderbedarf aus der Wohngruppe Fuchs mit Kindern aus anderen Wohngruppen gemischt werden. Die Idee ist, dass die Kinder mehrere Nachmittage pro Woche in dieser Gruppe verbringen und sie dabei ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend in grob- und feinmotorischen Aktivitäten gefördert werden. Diese Überlegung spaltet das Team: Ein Teil der Mitarbeitenden sieht grosse Chancen zur gezielten Förderung und Entwicklung. Es wird die Möglichkeit betont, durch ein speziell auf die Altersgruppe zugeschnittenes Angebot individuelle Entwicklungspotenziale zu unterstützen. Die Gegenseite warnt vor einer zusätzlichen Zerstückelung der Betreuungssituation. Ihr Hauptargument: Kinder in stationären Einrichtungen brauchen Kontinuität und keine weiteren neuen Bezugssysteme.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Empfindest du die Umgestaltung der Förderaktivitäten hin zu Gefässen, in denen frei gespielt werden kann, aus kinderrechtlicher Sicht als positiv? Wieso bzw. warum nicht?
Inwieweit unterstützt du die Argumentation, dass gerade kleine Kinder in der ausserfamiliären Unterbringung keiner weiteren Fragmentierung ihrer Aufenthaltsorte ausgesetzt werden sollen?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Smartphone-Regeln im Schulheim – Schutz oder Eingriff in die Privatsphäre?
Praxissituation
Im Schulheim Kürbach dürfen Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren Smartphones besitzen. Die Geräte dürfen jedoch nur über das interne, gesicherte WLAN genutzt werden und die Nutzungszeiten müssen individuell mit den Eltern und Bezugspersonen vereinbart werden. Um die Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones zu befähigen, gibt es ein Medienkonzept. Dieses sieht vor, dass die Lehrpersonen und die Bezugspersonen der Wohngruppe mit den Kindern regelmässig über Themen wie Datenschutz, Umgang mit problematischen Inhalten und Schutz vor Online-Gefahren diskutieren. Mit 12 Jahren absolvieren die Kinder einen Medientest, der bei Bestehen erlaubt, das Smartphone auch über mobile Daten zu nutzen.
Gemäss Konzept werde die Inhalte auf den Smartphones der Kinder, z.B. Social-Media-Posts oder Webseiten, wöchentlich gemeinsam mit den Kindern überprüft und besprochen. Die Betreuungspersonen selbst dürfen die Inhalte nicht eigenständig kontrollieren – diese Verantwortung liegt bei den Eltern. In den letzten Monaten gibt es jedoch zunehmend Rückmeldungen von Seiten der Bezugspersonen, dass auf den Smartphones der Kinder problematische Inhalte auftauchen. Viele Eltern berichten, dass die regelmässige Kontrolle der Inhalte zu Konflikten führt und sie sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlen. Dies wirft die Frage auf, ob das Medienkonzept ausreichend ist, um den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, ihre Privatsphäre zu respektieren und sie gleichzeitig vor Risiken im digitalen Raum zu schützen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht/ Welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Siehst du Argumente, die eine Überprüfung der Smartphoneinhalte durch die Fachpersonen in Institutionen legitimieren?
Welche weiteren Möglichkeiten für das Schulheim siehst du, den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, ihre Privatsphäre zu respektieren und sie gleichzeitig vor Risiken im digitalen Raum zu schützen?
Welche Kinderrechte lassen sich besser umsetzen, wenn Kinder ein Smartphone besitzen?