Digital dabei! - Menschen mit einer geistigen Behinderung im Umgang mit digitalen Medien begleiten
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Prävention von Grenzverletzungen und sexueller Ausbeutung
Dieser Leitfaden unterstützt Organisationen dabei, präventive Massnahmen gegen Grenzverletzungen und sexuelle Ausbeutung zu entwickeln und zu implementieren. Die Themen reichen von der Einordnung unterschiedlicher Vorfallsschweregrade bis hin zu konkreten Massnahmen wie Personal- und Krisenmanagement. Mit Vorlagen und Handlungsanweisungen dient der Leitfaden als umfassendes Nachschlagewerk für Institutionen, die eine Kultur der Achtsamkeit fördern möchten.
Gemeinsam Essen – zwischen Förderung und Kinderwunsch
Ein neunjähriger Junge mit Autismus fühlt sich beim gemeinsamen Abendessen in der Wohngruppe überfordert und zieht sich lieber in sein Zimmer zurück. Seine Eltern wünschen sich jedoch, dass er lernt, in Gruppen zu essen, um seine soziale Integration zu fördern. Mit einer festen Zeitvorgabe am Tisch wird ein Kompromiss versucht – doch wie viel Anpassung kann und darf von ihm erwartet werden?
Liebe in der Wohngruppe – Zwischen Selbstbestimmung und Schutz
Eine 16-jährige Jugendliche mit Down-Syndrom möchte bei ihrem Freund in der Wohngruppe übernachten – doch ihre Bezugsperson ist unsicher. Während der Wunsch nach Nähe und Selbstbestimmung respektiert werden soll, gibt es auch Bedenken hinsichtlich möglicher Überforderung oder sexueller Grenzüberschreitungen. Wie kann ein Gleichgewicht zwischen Autonomie und Schutz gefunden werden? Und wer entscheidet eigentlich darüber, ob Jugendliche in der Wohngruppe intime Beziehungen führen dürfen?
Essen oder Magensonde? Wenn Schutz und Selbstbestimmung aufeinandertreffen
Ein fünfjähriges Mädchen mit schweren körperlichen Behinderungen soll künftig über eine Magensonde ernährt werden – eine Entscheidung, die Ärzte, Eltern und Betreuungspersonen getroffen haben. Doch das Mädchen liebt es zu essen und ist wütend und traurig über den Beschluss. Welche Partizipationsmöglichkeiten gibt es bei medizinischen Maßnahmen zum Schutz eines Kindes?
Mitreden, aber nicht mitentscheiden? Partizipation in der Wochenendplanung
In der Wohngruppe für Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen dürfen die Kinder ihre Wünsche für das Wochenendprogramm äußern und Diskutieren. Wegen Uneinigkeit und beschränkten Ressourcen liegt die endgültige Entscheidung jedoch bei den Betreuungspersonen. Ist die gewählte Partizipationsstufe angemessen? Und wie kann sichergestellt werden, dass alle Kinder, unabhängig von ihren kommunikativen Fähigkeiten, gleichberechtigt teilhaben?
Die Broschüre bietet praxisnahe Ratschläge für Eltern und Begleitpersonen, um Menschen mit geistiger Behinderung im sicheren und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Es werden sowohl die Chancen digitaler Medien für Kommunikation und Teilhabe als auch Risiken wie Fehlinformationen und Datenschutzverletzungen behandelt. Die enthaltenen Memo-Karten erleichtern den Einstieg in konkrete Themen und ermöglichen eine schrittweise Annäherung an die Förderung von Medienkompetenz.
Dieses Medium ist besonders hilfreich für:
Eltern und Familienangehörige: Unterstützung bei der Medienbegleitung und -erziehung.
Fachkräfte in Betreuung und Sozialpädagogik: Methoden zur Förderung der Medienkompetenz und Anleitung zur Sensibilisierung für digitale Risiken.
Bildungseinrichtungen: Lehrmaterial für Kurse zu Medienerziehung und Inklusion.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag.
Der Leitfaden bietet praxisorientierte Empfehlungen für die Gesundheitsförderung in Tagesstrukturen.
Er fokussiert auf die Förderung psychosozialer Kompetenzen, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung
für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Ziel ist es, Betreuungsangebote durch praktische Massnahmen
und theoretische Ansätze zu bereichern, um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Dieses Medium richtet sich an:
Leitende von Tagesstrukturen: Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung von Gesundheitsförderungsmassnahmen.
Betreuende Fachkräfte: Anregungen zur praktischen Anwendung gesundheitsfördernder Ansätze im Alltag.
Kommunale Entscheidungsträger und Bildungseinrichtungen: Förderung einer gesundheitsorientierten Infrastruktur in Betreuungsangeboten.
Der Inhalt ist vor allem praktisch ausgerichtet und bietet direkte Umsetzungshilfen.
Das Hilfsmittel bietet praktische Tipps, Reflexionsfragen und Übungen, die pädagogischen Fachkräften helfen, mit Krisensituationen bei Kindern umzugehen. Es legt Wert auf die Stärkung der Stabilität und Resilienz von Kindern, berücksichtigt dabei aber auch die Selbstfürsorge von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.
Dieses Medium richtet sich an:
Pädagogische Fachkräfte: Unterstützung bei der Stabilisierung und Begleitung von Kindern in Krisensituationen.
Leitungspersonen und Lehrpersonen: Förderung der Teamarbeit und Entwicklung eines strukturierten Krisenmanagements.
Eltern: Einblicke und Methoden zur Bewältigung schwieriger Situationen ihrer Kinder.
Der Inhalt ist praxisorientiert und bietet konkrete Handlungsanweisungen, ohne jedoch akademische Grundlagen zu vernachlässigen.
Dieser Leitfaden unterstützt Organisationen dabei, präventive Massnahmen gegen Grenzverletzungen und sexuelle Ausbeutung zu entwickeln und zu implementieren. Die Themen reichen von der Einordnung unterschiedlicher Vorfallsschweregrade bis hin zu konkreten Massnahmen wie Personal- und Krisenmanagement. Mit Vorlagen und Handlungsanweisungen dient der Leitfaden als umfassendes Nachschlagewerk für Institutionen, die eine Kultur der Achtsamkeit fördern möchten.
Dieser Leitfaden ist besonders hilfreich für:
Leitungen und Mitarbeitende von Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Pädagogische Fachkräfte, die sichere und transparente Strukturen etablieren möchten.
Krisen- und Qualitätsmanager:innen, die Schutzkonzepte implementieren und optimieren müssen.
Das Medium bietet praxisorientierte Inhalte und richtet sich eher an Anwender als an Akademiker.
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Gemeinsam Essen – zwischen Förderung und Wunsch des Kindes
Praxissituation
Ein neunjähriger Junge mit Autismus wohnt auf einer Wohngruppe für Kinder mit kognitiven Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Gesamthaft leben dort 7 Kinder mit verschiedenen Diagnosen. Aufgrund seiner Autismusdiagnose ist es dem Jungen auf der Gruppe häufig zu viel; er empfindet die gemeinsamen Abendessen als anstrengend und erlebt Reizüberflutungen. Aus diesem Grund möchte er sein Abendessen auf sein Zimmer nehmen, um allein zu essen. Dies macht er auch an den Wochenenden zuhause so. Die Eltern des Jungen bringen beim Standortgespräch mit der Bezugsperson den Wunsch an, dass die Betreuungspersonen das gemeinsame Essen des Jungen auf der Gruppe bewusst fördern würden. Dies deshalb, da sie sich für die Zukunft des Jungen wünschen, dass er sich auch in Gruppen wohlfühlt und auch mal mit der Familie oder Freunden essen kann und so etwas mehr Normalität möglich wird. Es wird beschlossen, dass der Junge künftig mit einem gestellten Timer von 15 Minuten am Tisch mit den anderen Kindern sitzenbleibt. Bei den ersten Malen weigert der Junge sich, nun wartet er jedoch ruhig seine 15 Minuten ab. Sobald das Ende des Timers erklingt, nimmt er sofort seinen Teller und läuft in sein Zimmer.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie können das Bedürfnis des Jungen nach Reizabschirmung beim Abendessen und das Bedürfnis der Eltern Essen in der Gruppe kinderrechtekonform vereinbart werden?
Inwieweit darf oder soll der Wunsch des Kindes eingeschränkt werden, um dem Kind eine stärkere soziale Integration zu ermöglichen bzw. diese zu fördern?
Ändert sich die Situation für dich, wenn der Wunsch alleine zu essen nicht behinderungsbedingt ist?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Liebe in der Wohngruppe – Zwischen Selbstbestimmung und Schutz
Praxissituation
Eine sechzehnjährige Jugendliche mit Down-Syndrom lebt unter der Woche auf einer geschlechter-gemischten Wohngruppe mit neun weiteren Jugendlichen. Sie hat auf der Wohngruppe einen festen Freund, der fünfzehnzehn ist und mit dem sie in ihrer Freizeit gerne Filme schaut und Brettspiele spielt. Die Jugendliche bringt bei einem Gespräch mit der Bezugsperson den Wunsch an, neu bei ihrem Freund im Zimmer zu schlafen. Der Fünfzehnjährige hat ihr dies vorgeschlagen und erklärt, dass sein Bett genug gross sei, sie schon seit fünf Monaten zusammen sind und sie ja auch in seinem Bett zusammen Filme schauen können. Die Bezugsperson ist sich unsicher. Sie erkennt den Willen des Mädchens, bei ihrem Freund schlafen zu wollen. Allerdings fragt sie sich, ob die gemeinsamen Übernachtungen sexuelle Motivationen haben könnten. Dabei besteht die Sorge, dass das Schlaf-Arrangement dazu führen könnte, dass sich die Jugendliche zu sexuellen Handlungen gedrängt fühlt
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Wie kann die Betreuungsperson vorgehen, um einerseits das Bedürfnis der Jugendlichen, bei ihrem Freund zu schlafen, gerecht zu werden, sie aber auch vor einem möglichen sexuellen Übergriff zu schützen?
Inwieweit darf oder soll der Wille der Jugendlichen eingeschränkt werden, um ihr Wohl zu schützen?
Wer entscheidet wieso darüber, ob Jugendliche in der Wohngruppe Sex haben dürfen?
Wäre die Situation anders einzuschätzen, wenn es sich um Jugendliche ohne Beeinträchtigung handeln würde?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Essen oder Magensonde? Wenn Schutz und Selbstbestimmung aufeinandertreffen
Praxissituation
Ein fünfjähriges Mädchen hat diverse schwere körperliche Behinderungen, die unter anderem negative Auswirkungen auf die Verdauung und die Darmleistung haben. In einer ärztlichen Begutachtung wird festgelegt, dass dem Mädchen eine Magensonde gelegt werden und sie auf das selbstständige Einnehmen von Nahrung weitgehendst verzichten soll. Dieser Beschluss wird zwischen dem behandelnden Arzt, den Eltern und der Bezugsperson des Mädchens auf der Wohngruppe gefasst und soll dem Mädchen am nächsten Tag durch die Bezugsperson in einem Gespräch mitgeteilt werden. Das Mädchen reagiert bei diesem Gespräch sehr wütend, enttäuscht und traurig. Sie isst sehr gerne und möchte nicht darauf verzichten. Wenn es nach ihr ginge, dann würde sie trotz Komplikationen weiter selbst essen wollen und auf die Magensonde verzichten.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwieweit wurde hier Partizipation umgesetzt?
Wurde aus deiner Sicht die richtige Partizipationsstufe gewählt?
Wie kann das Recht auf Partizipation auch in Entscheiden ermöglicht werden, die einen Schutzgedanken beinhalten?
Hallo, ich bin kidlex. Ich bin eine künstliche Intelligenz, mit der du über Kinderrechte reden kannst.
Mitreden, aber nicht mitentscheiden? Partizipation in der Wochenendplanung
Praxissituation
In einer Wohneinrichtung für Kinder mit kognitiven Behinderungen leben acht Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. Jeweils am Mittwochabend gibt es ein Gruppengespräch mit allen Kindern, an dem u.a. das Programm für das bevorstehende Wochenende geplant wird. Das Gruppengespräch wird von der Betreuungsperson angeleitet, die an diesem Tag Abendschicht hat. Die Ideen der Kinder werden an diesem Abend gesammelt und diskutiert. Jedoch gibt es selten eine Einstimmigkeit unter den Kindern. Aus diesem Grund wird die Wochenendplanung meist so gehandhabt, dass alle Ideen der Kinder angehört und aufgenommen werden, die Betreuungspersonen jedoch im Anschluss an das Gruppengespräch untereinander festlegen, was das Wochenendprogramm sein wird. Dabei berücksichtigen sie auch den Schichtplan und die verfügbaren personellen Ressourcen, um ein umsetzbares Programm zu erstellen.
Reflexionsfragen
Welches Kinderrecht oder welche Kinderrechte spielen in diesem Fallbeispiel eine Rolle und weshalb?
Inwieweit wird durch dieses Vorgehen Partizipation tatsächlich ermöglicht und inwieweit könnte sie stärker umgesetzt werden?
Wie können Fachpersonen sicherstellen, dass das Recht auf Partizipation in einer grösseren Kindergruppe für alle gleichermassen umgesetzt wird?
Wie kann der Partizipationsprozess gestaltet werden, wenn Kinder mit oder ohne Beeinträchtigung sich verbal nicht so gut ausdrücken und diskutieren können?